Grenzüberschreitende Großübung in Gangelt testet Katastrophenschutz mit 30 Einsatzteams
Hans-Günther KlappGrenzüberschreitende Großübung in Gangelt testet Katastrophenschutz mit 30 Einsatzteams
Großübung in Gangelt: Rettungskräfte aus drei Ländern testen Katastrophenmanagement
Am Samstag fand in Gangelt im Kreis Heinsberg eine großangelegte Notfallübung statt. Einsatzkräfte aus Deutschland, den Niederlanden und Belgien probten dabei ihre Reaktion auf einen schweren Unfall mit zahlreichen Verletzten. Das Szenario umfasste eine Gefahrgut-Freisetzung, einen Reisebus-Unfall sowie mehrere verletzte Personen.
Die Übung simulierte einen Massenanfall von Verletzten auf der Kreisstraße 13, der Umgehungsstraße von Gangelt. Ein Lkw mit einer giftigen, ätzenden Substanz kollidierte demnach mit einem Reisebus und mehreren Pkw, wobei Dutzende Menschen verletzt wurden. Realistisch wirkende Wunden wurden mit Theater-Schminke nachgestellt.
Mehr als 30 Behörden und Organisationen aus der Euregio nahmen teil, wobei der Fokus auf der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit lag. Niederländische Einheiten in Schutzkleidung sicherten das auslaufende Gefahrgut, während Drohnen zur Luftaufklärung über der Unfallstelle eingesetzt wurden.
Die Kreisstraße 13 blieb für die Dauer der Übung gesperrt und wurde erst am späten Samstagabend wieder freigegeben. Die Veranstalter bestätigten im Anschluss, dass die Übung reibungslos verlaufen sei und eine gute Abstimmung zwischen den internationalen Einsatzkräften gezeigt habe.
Die Großübung bewährte sich als Test für die grenzüberschreitende Notfallzusammenarbeit. Rettungsteams aus Deutschland, den Niederlanden und Belgien arbeiteten Hand in Hand, um die simulierte Krise zu bewältigen. Die Veranstaltung unterstrich die Bedeutung gemeinsamer Übungen für künftige reale Einsatzszenarien.






