Grenzskandal in Aachen: Belgierin und Türke mit Drogen und Messer gestoppt
Hans-Günther KlappGrenzskandal in Aachen: Belgierin und Türke mit Drogen und Messer gestoppt
Am 16. Juni 2025 wurden eine belgische Fahrerin und ein türkischer Mitfahrer an einer Kontrollstelle der Bundespolizei in Aachen-Vetschau angehalten. Das Duo hatte versucht, die Kontrolle zu umgehen, wurde jedoch gegen 17:00 Uhr von Beamten gestoppt.
Bei der Überprüfung legte die 30-jährige Belgierin einen gültigen Personalausweis sowie einen belgischen Führerschein für Fahranfänger vor. Der 27-jährige Türke konnte hingegen die für die Grenzüberquerung erforderlichen Papiere nicht vorweisen. Bei einer anschließenden Durchsuchung des Fahrzeugs entdeckten die Beamten eine verschweißte Tüte mit Marihuana sowie ein Butterflymesser.
Der Mann wurde wegen unerlaubter Einreise angezeigt und erhielt ein Einreiseverbot für Deutschland. Die Frau muss sich nun wegen mehrerer Vorwürfe verantworten, darunter Verstöße gegen das Cannabiskonsumgesetz, Waffenrechtsverletzungen, Fahren ohne gültige Fahrerlaubnis sowie Beihilfe zur illegalen Einreise. Die Behörden prüfen noch, ob ihr Führerschein für Fahranfänger sie rechtmäßig zum Führen eines Kraftfahrzeugs berechtigt.
Der Vorfall führte zur Abweisung des Mannes an der Grenze und zu anhängigen Ermittlungsverfahren gegen die Frau. Die Polizei untersucht weiterhin die Gültigkeit ihrer Fahrdokumente. Der Fall unterstreicht die Konsequenzen, die mit dem Versuch einhergehen, Grenzkontrollen zu umgehen.
