Gladbachs Abwehrsorgen vor dem Leverkusen-Krimi: Warum Itakura fehlt
Veronique HänelGladbachs Abwehrsorgen vor dem Leverkusen-Krimi: Warum Itakura fehlt
Borussia Mönchengladbach steht vor einem entscheidenden Bundesliga-Spiel gegen Bayer Leverkusen an diesem Samstag. Der Verein liegt nur drei Punkte über dem Relegationsplatz. Unterdessen gibt es Berichte, dass die Gladbacher im Wintertransferfenster eine Rückkehr des ehemaligen Verteidigers Ko Itakura in Erwägung zogen.
Im Winter verstärkte Mönchengladbach die Mannschaft mit drei Leihspielern: Ko Takai kam als Innenverteidiger von den Tottenham Hotspur, der Flügelspieler Hugo Bolin wechselte von Malmö FF, und der Stürmer Alejo Sarco wurde von Bayer Leverkusen verpflichtet. Die Neuzugänge sollen dem Team, das aktuell auf Platz 12 kämpft, neuen Schwung verleihen.
Gleichzeitig lotete der Verein eine mögliche Rückkehr von Ko Itakura aus, der im vergangenen Sommer zu Ajax Amsterdam wechselte. Der japanische Abwehrspieler hatte drei Jahre bei den Fohlen verbracht und absolvierte 80 Pflichtspiele – mehr als bei jedem anderen Verein in seiner Karriere. Doch Sportdirektor Rouven Schröder bestätigte, dass ein Transfer aus "nicht näher genannten Gründen" "nicht umsetzbar" gewesen sei.
Itakura war 2025 für 10,5 Millionen Euro zu Ajax gewechselt und entwickelte sich schnell zu einer Schlüsselfigur. In der Saison 2025/26 kam er auf 21 Einsätze (1.624 Spielminuten) und ein Tor. Trotz seiner starken Leistungen lehnte Ajax eine Anfrage des VfL Wolfsburg ab und signalisierte damit, den Verteidiger halten zu wollen. Dennoch hat Itakura mit den Niederländern noch nicht seine Champions-League-Träume verwirklicht.
Da die Rückkehr Itakuras scheiterte, muss Mönchengladbach nun auf die Winter-Leihgaben setzen. Die Mannschaft konzentriert sich auf das topaktuelle Duell gegen Bayer Leverkusen am Samstag. Eine Niederlage könnte die Gladbacher gefährlich nah an den Abstiegskampf heranbringen.
