08 February 2026, 03:06

Gil Ofarim schweigt zum Davidstern-Skandal – doch die Kosten sprechen Bände

Ein Mann in Anzug und Krawatte sitzt an einem Tisch mit Namensschild und Mikrofon und spricht vor dem Senate Judiciary Committee auf dem Capitol Hill in Washington, D.C. Der Hintergrund ist unscharf.

Das ist, was Gil Ofarims Anwälte ihm vor dem Dschungelcamp rieten - Gil Ofarim schweigt zum Davidstern-Skandal – doch die Kosten sprechen Bände

Gil Ofarim schweigt weiterhin zum Davidstern-Skandal, während er an 'Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!' teilnimmt. Rechtliche Auflagen und eine Vertraulichkeitsvereinbarung verhindern, dass er sich öffentlich zum Fall äußert. Der Streit, der 2021 begann, hat den Sänger bereits rund 70.000 Euro an Bußgeldern, Schadensersatz und Anwaltkosten gekostet.

Auslöser des Skandals war Ofarims Vorwurf des Antisemitismus gegen einen Hotelmitarbeiter, nachdem dieser ihn aufgefordert hatte, eine Davidstern-Halskette abzulegen. Ein Zivilgericht verurteilte ihn später, dem Mitarbeiter 20.000 Euro Schadensersatz zu zahlen. Ursprünglich waren 40.000 Euro gefordert worden, doch die Summe wurde in einem Vergleich halbiert.

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Sein Anwaltsteam, darunter der Rechtsanwalt Alexander Stevens, riet ihm davon ab, sich öffentlich zum Fall zu äußern. Stevens bestätigte, es gebe eine 'gentleman's agreement' sowie eine Unterlassungserklärung; die rechtliche Situation sei für Laien 'unglaublich komplex'.

Trotz der finanziellen Belastung könnte Ofarims Teilnahme an 'Ich bin ein Star' helfen, die Kosten auszugleichen – insbesondere, wenn er die Show gewinnt. Die Gesamtausgaben, einschließlich Bußgelder und Anwaltkosten, belaufen sich auf etwa 70.000 Euro.

Wegen der rechtlichen Vorgaben hält sich der Sänger weiterhin mit Aussagen zurück. Seine Einnahmen aus der Reality-Show könnten einen Teil der finanziellen Folgen des Skandals abfedern. Die zivilrechtliche Einigung und die Vertraulichkeitsklauseln bleiben weiterhin bindend.