27 January 2026, 03:21

Gil Ofarim schweigt weiter – warum seine Dschungelshow-Aussagen für Empörung sorgen

Joe Haynes, ein Mann, steht auf einer Bühne vor einem Publikum mit Gebäuden im Hintergrund; Text oben und unten lautet "Joe Haynes's Mountebank Speech".

Gil Ofarim schweigt weiter – warum seine Dschungelshow-Aussagen für Empörung sorgen

Fünf Jahre, nachdem er fälschlich einen Leipziger Hotelmitarbeiter des Antisemitismus beschuldigt hatte, sieht sich Gil Ofarim neuer Kritik ausgesetzt – diesmal wegen seines Schweigens zur Sache. Der Sänger trat kürzlich in der Reality-Show Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! auf, wo ihn sein Mitcamper Ariel aufforderte, den Skandal öffentlich aufzuarbeiten. Ofarim weigerte sich jedoch, darüber zu sprechen, und beharrte darauf, dazu nicht verpflichtet zu sein.

Der Streit begann im Oktober 2021, als Ofarim behauptete, ein Hotelangestellter habe ihm gegenüber antisemitische Bemerkungen gemacht. Später gab er vor Gericht zu, dass seine Vorwürfe falsch gewesen waren, und entschuldigte sich – woraufhin das Verfahren im November 2023 eingestellt wurde. Im Rahmen des Vergleichs zahlte er 10.000 Euro und unterzeichnete eine Vertraulichkeitsvereinbarung, die ihm rechtlich untersagt, weiter über den Fall zu sprechen.

Ariel, ebenfalls Teilnehmer der Show, drängte Ofarim, sein Verhalten zu erklären. Als er nach Reue gefragt wurde, fuhr Ofarim ihn an und erklärte, er wolle nicht darüber reden – und müsse es auch nicht. Ariel wies Ofarims Behauptung zurück, eine Unterlassungserklärung halte ihn vom Sprechen ab, und nannte dies eine Lüge. Auch die Schauspielerin Mirja du Mont kritisierte Ofarims mangelnde Verantwortungsbereitschaft. Sie bezeichnete sein Verhalten als befremdlich und warf ihm vor, sich als Opfer darzustellen, statt die Schuld einzuräumen. Sowohl sie als auch Ariel betonten, Ofarim habe nie eine ehrliche öffentliche Entschuldigung für den angerichteten Schaden vorgelegt. Der Sänger selbst machte deutlich, dass sein Auftritt in der Show rein finanziellen Gründen diene: Er räumte ein, nur wegen ausstehender Rechnungen und der Unterstützung seiner Kinder teilzunehmen – nicht, um den Skandal aufzuarbeiten.

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Die Vertraulichkeitsvereinbarung bleibt weiterhin in Kraft, was bedeutet, dass Ofarim den Fall nicht erörtern darf, ohne riskieren, dass das Verfahren wiederaufgenommen wird. Seine Weigerung, sich mit dem Vorfall auseinanderzusetzen, lässt seine Kritiker unzufrieden zurück, während die juristische Einigung weiterhin besteht. Die Kontroverse wirft weiterhin einen Schatten auf sein öffentliches Image – eine umfassende Aufarbeitung bleibt aus.