02 April 2026, 18:32

Gemeinsam gegen Rassismus: Wie Deutschland 2026 Vielfalt feiert

Schwarzes und weißes Foto von Männern, die Fußball in einem Stadion mit Zuschauern in den Rängen und Fahnen im Hintergrund spielen.

Gemeinsam gegen Rassismus: Wie Deutschland 2026 Vielfalt feiert

In ganz Deutschland fanden kürzlich Veranstaltungen zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 statt

Vom 14. bis 29. März organisierten mindestens neun Kommunen – darunter Berlin, Leipzig, Dresden und Augsburg – Workshops, Konzerte und Sportevents, um Vielfalt zu fördern und Diskriminierung entgegenzutreten. Die vom Deutschen Institut für Menschenrechte koordinierte Kampagne endete mit einem Fußballturnier in Bergisch Gladbach unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus".

Das "Kick Against Racism"-Turnier fand am Sonntag in der Sporthalle des örtlichen Stadions statt. Neun Mannschaften traten gegeneinander an, darunter Vertreter der Abou-Bakr-Moschee, der SPD, von Guinea United sowie des Bündnisses gegen Rassismus und für Vielfalt. Anders als bei klassischen Wettbewerben wurden die 36 Spiele des Tages ohne Schiedsrichter ausgetragen.

Sieger wurde der Verein IGMG Bergisch Gladbach e.V., während Bürgermeister Marcel Kreutz die Finalrunde besuchte. Statt Pokale erhielt jedes Team ein Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus" als symbolische Anerkennung. Veranstalter war das lokale Bündnis gegen Rassismus und für Vielfalt, das 2024 gegründet wurde, um Solidarität und Zusammenhalt zu stärken.

Auch andere Regionen beteiligten sich mit eigenen Initiativen: Pfaffenhofen an der Ilm und Ingolstadt veranstalteten Sportevents, während Städte wie Dresden, Krefeld und mehrere Berliner Bezirke kulturelle Programme anboten. Workshops, Ausstellungen, Führungen und Konzerte ergänzten das Angebot – alles mit dem Ziel, das Bewusstsein für Rassismus zu schärfen und Vielfalt zu feiern.

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 brachten Menschen durch Sport, Kultur und Dialog zusammen. Das "Kick Against Racism"-Turnier unterstrich das Engagement Bergisch Gladbachs für Einheit, während landesweite Aktionen die Kampagnenbotschaft verstärkten. Veranstalter und Teilnehmer betonten, wie wichtig gemeinsames Handeln im Kampf gegen Diskriminierung und Rechtsextremismus ist.

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