GEA übernimmt Hydract und gründet Digital-Joint-Venture in Rumänien
Dimitri EigenwilligGEA übernimmt Hydract und gründet Digital-Joint-Venture in Rumänien
GEA Group AG übernimmt den dänischen Ventilhersteller Hydract A/S
Die GEA Group AG hat einen Vertrag zum Kauf von Hydract A/S unterzeichnet, einem dänischen Hersteller von wasserhydraulischen Prozessventilen. Die Vereinbarung wurde am 18. Dezember 2025 in Düsseldorf finalisiert; der Abschluss der Transaktion wird für Ende Januar 2026 erwartet. Mit der Übernahme will GEA sein Angebot an nachhaltigen Industrielösungen ausbauen.
Hydract ist auf Ventile spezialisiert, die den Energieverbrauch senken und damit den Nachhaltigkeitszielen vieler Industriekunden entsprechen. Die Übernahme soll vor Februar 2026 abgeschlossen werden, vorbehaltlich der endgültigen Genehmigungen.
GEA gründet Digital-Joint-Venture in Rumänien
Parallel dazu hat GEA das Joint-Venture RebelDot Process Industries in Rumänien ins Leben gerufen. Das neue Unternehmen wird Softwarelösungen für Verarbeitungsanlagen in den Bereichen Lebensmittel, Getränke und Pharmazie entwickeln. An der Börse notierte die GEA-Aktie zuletzt bei 57,40 Euro – ein Plus von fast 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Analysten der UBS haben GEA zudem als „Top-Pick für 2026“ eingestuft und verweisen auf starkes Auftragswachstum sowie positive Umsatzprognosen. Der Konzern wird seinen Geschäftsbericht für 2025 im März 2026 veröffentlichen, gefolgt von einer Telefonkonferenz zu den vorläufigen Zahlen des ersten Quartals 2026 im April.
Strategische Weichenstellungen für Wachstum und Digitalisierung
Die Übernahme von Hydract stärkt das GEA-Portfolio im Bereich energieeffizienter Ventiltechnik. Gleichzeitig markiert das neue Joint-Venture in Rumänien den Einstieg in digitale Lösungen für die Prozessindustrie. Beide Schritte erfolgen vor dem Hintergrund einer stabilen Aktienperformance und optimistischer Marktprognosen.
