26 April 2026, 22:30

Fritz Schramma verlässt CDU nach harter Kritik an Parteiführung und Wahldebakel

Ein Stadtplatz mit einem zentralen Brunnen, umgeben von Bänken, Topfpflanzen, Straßenlaternen und -masten sowie einem Uhrenturm und Gebäuden im Hintergrund vor einem klaren blauen Himmel.

Fritz Schramma verlässt CDU nach harter Kritik an Parteiführung und Wahldebakel

Fritz Schramma, der ehemalige Oberbürgermeister von Köln, hat die Christlich Demokratische Union (CDU) nach jahrelanger Mitgliedschaft verlassen. Sein Austritt folgt auf scharfe Kritik an der Parteiführung und die jüngste Wahlniederlage bei den Kommunalwahlen. Der 78-Jährige wirft der Kölner CDU vor, ihre Schwächen nicht ausreichend anzugehen.

Schrammas Rückzug erfolgt nach dem enttäuschenden Abschneiden der CDU bei den letzten Kommunalwahlen. Der Kandidat der Partei, Markus Greitemann, verpasste es sogar, in die Stichwahl zu kommen. Schramma argumentierte, weder die Partei noch ihre Stadtratsfraktion hätten die Gründe für die Niederlage gründlich analysiert.

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Er richtete seine Kritik auch gegen die aktuelle Führungsstruktur. Serap Güler, Staatsministerin im Auswärtigen Amt und Bundestagsabgeordnete, sowie Florian Braun, Landtagsabgeordneter, stehen derzeit an der Spitze der Kölner CDU. Schramma stellte unmissverständlich klar: "Eine Partei in Köln zu führen, ist kein Nebenjob", und deutete damit an, dass sich die Verantwortlichen nicht mit ausreichendem Engagement einbrächten.

Bernd Petelkau, Fraktionsvorsitzender der CDU, wies Schrammas Äußerungen zurück. Er bedauerte zwar den Austritt, lehnte die Kritik jedoch als unbegründet ab.

Schrammas Rückzug unterstreicht die anhaltenden Spannungen innerhalb der Kölner CDU. Die Partei sieht sich nun mit Fragen zu Führung und Strategie konfrontiert, nachdem das Wahlergebnis enttäuscht hat. Sein Abschied hinterlässt eine Lücke in der lokalen politischen Landschaft.

Quelle