Flughafen Düsseldorf wächst 2025 mit Rekordgewinn und mehr Passagieren
Veronique HänelFlughafen Düsseldorf wächst 2025 mit Rekordgewinn und mehr Passagieren
Flughafen Düsseldorf verzeichnet starkes Wachstum in Finanzen und Betrieb für 2025
Der Flughafen Düsseldorf meldet für das Jahr 2025 deutliche Zuwächse in den finanziellen und betrieblichen Kennziffern. Der Gewinn stieg um fast 50 Prozent, während die Passagierzahlen um nahezu fünf Prozent kletterten. Damit verzeichnet der Flughafen das zweite Jahr in Folge einen Anstieg von rund einer Million zusätzlicher Reisender.
Insgesamt fertigte der Flughafen 2025 etwa 21 Millionen Passagiere ab – nach 20,1 Millionen im Vorjahr. Im Durchschnitt nutzten täglich rund 57.600 Menschen den Airport, an Spitzenzeiten waren es über 80.000. Auch die Flugbewegungen nahmen zu: von etwa 155.600 im Jahr 2024 auf über 159.900.
Die Umsätze stiegen auf 467,2 Millionen Euro, was zu einem Jahresüberschuss von 20,2 Millionen Euro führte – ein Zuwachs von fast 50 Prozent gegenüber 2024. Das Unternehmen investierte Rekordsummen in Höhe von 94,6 Millionen Euro in Modernisierungen und reduzierte seine Nettoverschuldung um rund 37 Millionen Euro.
Für die kommenden zwei Jahrzehnte plant der Flughafen Düsseldorf im Rahmen seines Masterplans 2045 Investitionen von etwa einer Milliarde Euro. Ein zentrales Projekt ist eine große Photovoltaikanlage mit rund 40.000 Solarmodulen. Nach Inbetriebnahme soll sie jährlich über 15 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen.
Der Flughafen bleibt ein wichtiger Wirtschaftsmotor für die Region. Er beschäftigt etwa 20.000 Menschen und trägt mit über vier Milliarden Euro jährlich zur Bruttowertschöpfung bei. Davon verbleiben mehr als drei Milliarden Euro in Nordrhein-Westfalen.
Das Wachstum in Düsseldorf übertrifft den deutschen Durchschnitt von 3,5 Prozent – während München einen Rückgang von 5,6 Prozent verzeichnete. Dank seiner finanziellen Stärke und Expansionspläne festigt der Flughafen seine Position als einer der führenden Standorte im deutschen Luftverkehr. In den kommenden Jahren sind weitere Investitionen in Infrastruktur und Nachhaltigkeit geplant.






