09 June 2026, 02:22

Flemms Plan für Solingens Ehrenamt: Neue Anlaufstelle und kostenlose Sicherheitsbarrieren

CDU-Kandidatin für das Bürgermeisteramt präsentiert Konzept zur Stärkung von Verbänden und Ehrenämtern

Flemms Plan für Solingens Ehrenamt: Neue Anlaufstelle und kostenlose Sicherheitsbarrieren

Daniel Flemm, der CDU-Kandidat für das Bürgermeisteramt in Solingen, hat Pläne vorgestellt, um den freiwilligen Sektor der Stadt zu stärken. Zu seinen Vorschlägen gehört ein neuer städtischer Service namens Stadtgesellschaft, der als zentrale Anlaufstelle für lokale Vereine und Veranstalter fungieren soll.

Flemm schlug zudem die Einführung mobiler Sicherheitsbarrieren für Festivals vor, die kostenlos ausgeliehen werden können, um öffentliche Veranstaltungen sicherer zu gestalten.

Bei einer kürzlichen Diskussionsrunde betonte Flemm die entscheidende Bedeutung der Ehrenamtlichen in Solingen und bezeichnete sie als das Rückgrat des städtischen Lebens. Er versprach, eine Verwaltung zu schaffen, die Vereine aktiv unterstützt und ihnen bei der Bewältigung von Fördermittelanträgen und logistischen Fragen zur Seite steht.

Ein zentraler Vorschlag ist der Stadtgesellschaft-Service, der direkt dem Bürgermeisteramt unterstellt wäre. Diese Einheit soll die Unterstützung für Sportvereine, soziale Gruppen und kulturelle Initiativen bündeln und koordinieren. Zudem würde die Gerd-Kaimer-Stiftung integriert, um die Transparenz bei der Vergabe von Fördermitteln zu erhöhen.

Die Reaktionen auf den Plan fielen gemischt aus. Philipp Müller von der Initiative Kreis Solingen begrüßte die Idee und erklärte, sie könnte Vereinen eine verlässlichere Struktur bieten. Leonhard von den Steinen, Vorsitzender des Clubs der Behinderten und ihrer Freunde, unterstützte den Vorschlag eines festen Ansprechpartners im Rathaus, insbesondere für kleinere Gruppen.

Nurten Öztürk, Koordinatorin des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Solingen, äußerte jedoch Bedenken hinsichtlich der Finanzierung. Sie fragte, wie die Stadt den neuen Service angesichts der bestehenden Schuldenlast Solingens finanzieren wolle.

Flemm schlug außerdem vor, dass die Stadt mobile Sicherheitsbarrieren anschafft, die Vereinen für die Ausrichtung von Festivals kostenlos zur Verfügung gestellt werden sollen. Dadurch könnten öffentliche Veranstaltungen sicherer gestaltet werden, ohne dass die Organisatoren zusätzliche Kosten tragen müssten.

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Flemms Pläne zielen darauf ab, den freiwilligen Sektor in Solingen durch bessere Unterstützung und klarere Förderstrukturen zu stärken. Der Stadtgesellschaft-Service würde, falls umgesetzt, als direkte Anlaufstelle für Vereine dienen, während die Sicherheitsbarrieren die Sicherheit bei öffentlichen Veranstaltungen erhöhen sollen.

Die Finanzierung dieser Maßnahmen bleibt jedoch eine offene Frage – einige lokale Vertreter fordern Klarheit darüber, wie die Stadt die Kosten tragen will.

Quelle