03 January 2026, 23:11

Feuerwehr-Führungskräfte planen Zukunft des Rettungsdienstes im Ennepe-Ruhr-Kreis

Eine Gruppe von Menschen auf der linken Seite des Bildes mit brennenden Statuen dahinter und Lichtern im Hintergrund.

Feuerwehr-Führungskräfte planen Zukunft des Rettungsdienstes im Ennepe-Ruhr-Kreis

Führungskräfte der Feuerwehr aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis zu zweitägiger Klausur an der Mosel

Leitende Feuerwehrverantwortliche aus dem gesamten Ennepe-Ruhr-Kreis trafen sich kürzlich zu einer zweitägigen Klausurtagung in Lehmen an der Mosel. Die Veranstaltung brachte stellvertretende Wehrleiter und Führungskräfte zusammen, um drängende Fragen zu erörtern und die Zukunft der Rettungsdienste in der Region zu gestalten.

Im Mittelpunkt standen sowohl operative als auch langfristige Prioritäten. Die Teilnehmer diskutierten Hygienekonzepte, Gefahrenabwehr sowie die Modernisierung von Ausbildungsprogrammen und Ausrüstung. Zahlreiche Vorschläge wurden eingehend geprüft, mehrere davon direkt für die Umsetzung freigegeben.

Der neu gewählte Landrat Jan Christoph Schaberick nahm aktiv an den Gesprächen teil. Er brachte sich in die Debatten über aktuelle Herausforderungen und zukünftige Strategien für Feuerwehr und Katastrophenschutz ein. Ziel der Sitzungen war es, die Zusammenarbeit zu stärken und einen effizienteren, modernen Rettungsdienst für den Ennepe-Ruhr-Kreis aufzubauen. Abseits der Konferenzräume bot ein kulturelles Rahmenprogramm Gelegenheit, den Teamgeist zu fördern – darunter eine Fackelwanderung durch die regionale Landschaft und eine Weinprobe mit Winzern aus dem Moselgebiet. Die Organisatoren betonten, dass solche Aktivitäten die Arbeitsbeziehungen unter den Teilnehmern vertieft hätten.

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Zum Abschluss der Klausur unterstrichen die Führungskräfte die erreichten Fortschritte bei der Abstimmung ihrer Maßnahmen. Das gemeinsame Ziel bleibt klar: einen leistungsfähigen Feuerwehr- und Rettungsdienst zu entwickeln, der den sich wandelnden Anforderungen der Region gerecht wird.

Die zweitägige Veranstaltung endete mit einem gestärkten Gefühl der gemeinsamen Verantwortung unter den Feuerwehrführern des Kreises. Konkrete Schritte zur Verbesserung von Ausbildung, Ausrüstung und Einsatzabwicklung wurden vereinbart. Gerüchte über einen "strategischen Rückzug" der Führungsebene in Lehmen wurden nicht kommentiert – entsprechende Gespräche hätten nicht stattgefunden.