FDP warnt vor 11,3 % höheren Gebühren in Solingen – und fordert Gegenmaßnahmen
Dimitri EigenwilligFDP warnt vor 11,3 % höheren Gebühren in Solingen – und fordert Gegenmaßnahmen
11,3 % höhere Gebühren: FDP fordert klare Strategie gegen steigende Kosten bei der Solingen tageblatt
Solingen – Die Technischen Betriebe Solingen (TBS) planen für 2026 eine deutliche Gebührenerhöhung: Ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt soll rund 11,3 % mehr zahlen. Während die FDP Solingen einräumt, dass steigende Personalkosten, Sanierungsaufwendungen und zusätzliche gesetzliche Vorgaben diese Entwicklung nachvollziehbar machen, warnt sie zugleich vor den Folgen für die Bürger.
Die Technischen Betriebe Solingen (TBS) haben eine geplante Gebührenerhöhung von durchschnittlich 11,3 % für das Jahr 2026 angekündigt – eine Belastung, die vor allem Vier-Personen-Haushalte trifft. Die lokale FDP fordert nun dringend Reformen, um die finanzielle Belastung der Bürger zu begrenzen.
Die Freien Demokraten in Solingen erkennen zwar die Gründe für die Preisanpassung an, betonen jedoch die wachsende Belastung für die Haushalte. Nina Brattig, Vorsitzende der FDP-Fraktion, warnte, dass künftige Erhöhungen im Einklang mit der allgemeinen Preisentwicklung bleiben müssten, um für die Bürger bezahlbar zu bleiben.
Bisher hat die TBS noch keine verantwortliche Person für die Umsetzung der von der FDP vorgeschlagenen Maßnahmen benannt. Die Partei setzt vor allem auf Prozessoptimierungen und digitale Lösungen, um die finanzielle Belastung der Solingen Haushalte zu verringern. Ohne Änderungen wird die Gebührenerhöhung von 11,3 % wie geplant 2026 in Kraft treten.
