FDP drängt auf neue Straßenanbindung und A3-Anschluss für Solingens Gewerbegebiet Scheuren
Dimitri EigenwilligFDP drängt auf neue Straßenanbindung und A3-Anschluss für Solingens Gewerbegebiet Scheuren
Die FDP-Fraktion in Solingen unterstützt Pläne für eine neue Straßenanbindung zum Gewerbegebiet Scheuren. Die geplante Verbindung zur Audi A3 soll Staus verringern und die lokale Wirtschaft stärken. Die Parteiführung betont, dass sowohl diese Route als auch der seit langem geplante Autobahnanschluss an die A3 gemeinsam vorangetrieben werden müssen.
Nina Brattig, Vorsitzende der FDP-Fraktion, bezeichnete die neue Anbindung des Gewerbegebiets als längst überfällig. Sie unterstrich, dass eine bessere Erschließung den Druck auf die Innenstadt mindern und den Verkehrsfluss für Unternehmen verbessern werde. Die Partei besteht darauf, dass der A3-Anschluss weiterhin von zentraler Bedeutung bleibt.
Die FDP wies Vorwürfe zurück, der Autobahnanschluss könnte zugunsten des Audi A3-Projekts fallen gelassen werden. Brattig erklärte, ein Verzicht auf die A3-Pläne ergäbe keinen Sinn – weder für Pendler noch für die wirtschaftliche Zukunft der Stadt. Nach Ansicht der Partei sind beide Vorhaben notwendig, um die Wettbewerbsfähigkeit Solingens zu sichern. Zwar hebt die FDP die Vorteile hervor – weniger Staus und ein attraktiverer Wirtschaftsstandort –, doch offizielle Aktualisierungen zu den Planungszeiträumen stehen noch aus. Stand Januar 2026 bleibt unklar, wann mit dem Baubeginn zu rechnen ist.
Mit ihrem Engagement hält die FDP beide Projekte im Blick und argumentiert, sie würden spürbare Verkehrsentlastung und wirtschaftliches Wachstum bringen. Ohne bestätigte Zeitpläne bleiben die nächsten Schritte für die Gewerbegebiet-Anbindung wie auch für den A3-Anschluss jedoch unsicher. Die Partei setzt sich weiterhin für einen gleichberechtigten Fortschritt bei beiden Vorhaben ein.
