Erzählcafé in Duisburg: Beecker Kirmes wird lebendig durch Erinnerungen und Fachwissen
Veronique HänelErzählcafé in Duisburg: Beecker Kirmes wird lebendig durch Erinnerungen und Fachwissen
Erzählcafé zur Beecker Kirmes am 5. Februar in Duisburg
Am Mittwoch, dem 5. Februar, findet in Duisburg ein Erzählcafé rund um die Beecker Kirmes statt. Die Veranstaltung beginnt um 18:15 Uhr in der DenkStätte auf dem Karmelplatz 5 und bietet die Gelegenheit, die reiche Geschichte des Volksfests durch persönliche Geschichten und Fachwissen zu entdecken.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich – allerdings ist die Teilnehmerzahl auf 60 Personen begrenzt.
Zu Gast sind Norbert Bouten, der langjährige Festleiter der Kirmes, sowie Wilma Hohmann, Vorsitzende des Oberhof-Netzwerk-Vereins. Beide werden ihre Erinnerungen und Anekdoten teilen – von einem Fest, das seit Anfang des 20. Jahrhunderts fest in der Duisburger Kultur verankert ist.
Eröffnet wird der Abend mit einem kurzen Vortrag von Dr. Bastian Gillner vom Landesarchiv Nordrhein-Westfalen, der die Entwicklung der Kirmes nachzeichnet: von bescheidenen Anfängen als Gemeinschaftstreffen über ihre Rolle bei lokalen Veranstaltungen – etwa Ausstellungen zur Duisburger jüdischen Gemeinde während der NS-Zeit – bis hin zu den heutigen Vorbereitungen für die IGA 2027.
Durch den Abend führt Tobias Appelt vom Ruhr-Redaktionsbüro. Das Café lebt vom Mitmachen: Die Besucher sind eingeladen, eigene Geschichten und Gedanken über die Bedeutung des Fests im Wandel der Jahrzehnte beizusteuern.
Das Erzählcafé verbindet Fachwissen mit persönlichen Erinnerungen an eine der ältesten Traditionen Duisburgs. Bei freiem Eintritt und lockerer Atmosphäre soll der Abend Locals zusammenbringen, um das Erbe der Beecker Kirmes zu feiern. Interessierte sollten frühzeitig kommen – die Plätze sind auf 60 begrenzt.
