Dülkener Schule verlängert Holocaust-Gedenken durch dreijährige Bildungsinitiative
Hiltrud BolnbachDülkener Schule verlängert Holocaust-Gedenken durch dreijährige Bildungsinitiative
Dülkener Schule verstärkt Engagement für Holocaust-Gedenken durch dreijährige Partnerschaft
Die Anne-Frank-Gesamtschule in Dülken setzt ihr Engagement für die Erinnerung an den Holocaust mit einer dreijährigen Kooperation fort. Die Schule arbeitet weiterhin mit dem Förderverein Erinnerungskultur (1933–1945) Viersen zusammen. Lehrkräfte und Schüler bereiten sich bereits auf kommende Projekte vor, darunter die Reinigung von Gedenksteinen im Vorfeld des 9. November.
Im Rahmen der verlängerten Zusammenarbeit werden Lehrer und Schüler neue Bildungsinitiativen umsetzen. Ein Projekt sieht vor, dass die Lehrerin Corinne Flasshoff mit ihrer Klasse Recherchen im Kreisarchiv durchführt. Ihre Gruppe wird zudem im Rahmen des Unterrichts das Holocaust-Mahnmal erneut besuchen.
Julietta Breuer, stellvertretende Vorsitzende des Vereins, hob Flasshoffs besonderes Engagement für die Sache hervor. Unterdessen hat Schulleiterin Ilka Werner die Lehrkräfte aufgefordert, die Aktion "Reinigung der Stolpersteine" zu unterstützen, um sicherzustellen, dass die Messing-Gedenktafeln sichtbar und würdevoll bleiben.
Für Anfang 2027 ist die nächste Verlegung von Stolpersteinen in der Viersener Innenstadt geplant. Die kleinen Messingplatten, die in Gehwege eingebettet sind, erinnern an Opfer des NS-Regimes, indem sie ihre letzten bekannten Wohnorte markieren.
Die erneuerte Partnerschaft läuft weitere drei Jahre und unterstreicht die Rolle der Schule bei der Bewahrung der lokalen Holocaust-Erinnerung. Schüler und Lehrer werden an Archivrecherchen, Gedenkstättenbesuchen und der Pflege der Stolpersteine mitwirken. Die nächste Verlegung der Steine 2027 wird das Netz der Erinnerung in Viersen weiter ausbauen.






