10 February 2026, 20:17

Duisburgs Straßen werden sicherer: Weniger Unfälle, mehr Kontrollen zeigen Wirkung

Eine Gruppe von Menschen, die auf Fahrrädern eine von Polizeiwagen und anderen Fahrzeugen gesäumte Straße entlangfahren, einige tragen Helme und Taschen, andere schieben Kinderwagen, mit Bäumen, Laternenmasten, Verkehrsampeln, Schildern, Gebäuden und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Duisburgs Straßen werden sicherer: Weniger Unfälle, mehr Kontrollen zeigen Wirkung

Duisburg verzeichnete im vergangenen Jahr weniger Verkehrsunfälle – mit deutlichen Rückgängen bei Radfahrern und Kindern. Gleichzeitig stieg die Zahl der Ahndungen von Verkehrsverstößen durch verschärfte Kontrollen deutlich an. Die aktuellen Zahlen zeigen sowohl Fortschritte als auch eine konsequentere Überwachung auf den Straßen der Stadt.

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Die Zahl der verletzten Radfahrer ging 2023 um 16 Prozent zurück und lag damit bei 368. Nutzer von E-Bikes waren vergleichsweise selten in Unfälle verwickelt: Nur fünf Personen verletzten sich bei der Benutzung von Pedelecs.

Auch Kinder profitierten von sichereren Straßen. Die Unfallzahlen mit Beteiligung von Mädchen und Jungen sanken von 130 auf 120 – der niedrigste Stand seit einem Jahrzehnt. Insgesamt registrierte die Polizei weniger Unfälle mit Personenschäden in der gesamten Stadt.

Gleichzeitig verschärften die Behörden die Kontrollen. Verwarnungen und Bußgelder wegen Verkehrsvergehen stiegen um 20 Prozent, was die verstärkten Bemühungen widerspiegelt, gefährliches Fahren und Regelverstöße einzudämmen.

Der Rückgang der Unfälle deutet auf eine verbesserte Verkehrssicherheit für besonders gefährdete Gruppen wie Radfahrer und Kinder hin. Mit den nun strengeren Kontrollen will die Stadt diesen Trend aufrechterhalten. Die Verantwortlichen werden die Auswirkungen dieser Maßnahmen voraussichtlich auch im kommenden Jahr weiter beobachten.