Druckluftpistole an Bad Driburger Schule löst Polizeiermittlungen aus
Dimitri EigenwilligDruckluftpistole an Bad Driburger Schule löst Polizeiermittlungen aus
Schüler in Bad Driburg durch Druckluftpistole verletzt
Ein Schüler in Bad Driburg wurde am Dienstag verletzt, nachdem außerhalb des Schulgeländes eine Druckluftpistole abgefeuert worden war. Die Waffe war von einem Mitschüler mitgebracht und später von der Polizei beschlagnahmt worden. Die Behörden haben nun Ermittlungen zu dem Vorfall eingeleitet.
Der Zwischenfall ereignete sich am 27. Januar 2026, als die Pistole losging und einen anderen Schüler leicht verletzte. Die Polizei konfiszierte die Waffe umgehend und begann mit der Aufklärung, wie es zu dem Schuss gekommen war.
Am 29. Januar leiteten die Ermittler ein offizielles Verfahren ein, unter anderem wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Der Tatverdächtige ist minderjährig; seine Identität bleibt gemäß den lokalen Pressegesetzen geschützt.
Frühere Vorfälle mit gefährlichen Attrappenwaffen an deutschen Schulen – etwa Messerangriffe in Remscheid (2009) und Wuppertal (2019) – hatten Polizeieinsätze, Schulverweise und Strafverfahren nach § 224 StGB zur Folge. Seither haben viele Schulen ihre Sicherheitsvorkehrungen verschärft, darunter Waffenkontrollen, Metalldetektoren und strengere Regelungen für den Umgang mit Druckluftwaffen für Minderjährige gemäß dem Waffengesetz von 2020.
Die Ermittlungen sollen klären, ob gegen waffenrechtliche Bestimmungen verstoßen wurde. Schulen in der Region könnten als Reaktion ihre Sicherheitsprotokolle überprüfen. Der verletzte Schüler wurde medizinisch versorgt; zu seinem Zustand wurden keine weiteren Details bekannt gegeben.
