Dortmunds Abwehrkrise: Schlotterbeck-Rückkehr als Lichtblick nach Juventus-Debakel
Veronique HänelDortmunds Abwehrkrise: Schlotterbeck-Rückkehr als Lichtblick nach Juventus-Debakel
Borussia Dortmunds Abwehr steht unter Druck, nachdem das Team im Champions-League-Auftaktspiel gegen Juventus vier Gegentore kassierte. Verletzungen wichtiger Leistungsträger haben die Defensive personell stark ausgedünnt und zwingen die Mannschaft in den letzten Spielen zu improvisierten Lösungen.
Nico Schlotterbeck fällt seit seinem Meniskusriss im Spiel gegen Mainz im vergangenen März aus. Noch vor der Verletzung hatte er in derselben Partie zwei Vorlagen als Standardspezialist beigesteuert. Seine Genesung nach der Operation verläuft nun schneller als erwartet.
Trainer Niko Kovač bestätigte, dass Schlotterbeck bereits an diesem Wochenende wieder im Spieltagskader stehen könnte. Der Coach erklärte, der Verteidiger komme zum Einsatz, sofern er sich fit genug fühle. Unterdessen laboriert der Chelsea-Leihspieler Aarón Anselmino an muskulären Problemen und verpasste die letzten beiden Partien.
Da auch Niklas Süle und Emre Can fehlen, sprang Julian Ryerson als Notlösung in Dortmunds Dreierkette ein. Die personellen Engpässe in der Abwehr wurden besonders nach der deutlichen Niederlage gegen Juventus offenkundig.
Schlotterbecks mögliche Rückkehr wäre ein willkommener Schub für die Dortmunder Defensive. Seine vorzeitige Genesung und seine Stärke bei Standards könnten dringend benötigte Stabilität bringen. Vor einem möglichen Einsatz an diesem Wochenende wird das Team seinen Fitnesszustand noch einmal genau prüfen.






