25 April 2026, 12:51

Deutschland und Niederlande stärken Grenzschutz gegen Kriminalität und Migration

Polizeibeamte vor einem großen Gebäude mit Fenstern, Säulen und Bögen, mit Fahrzeugen, einer Person mit Kamera, Bäumen, Ampeln, Flaggen und einem klaren blauen Himmel.

Deutschland und Niederlande stärken Grenzschutz gegen Kriminalität und Migration

Grenzbehörden aus Deutschland und den Niederlanden vertiefen langjährige Zusammenarbeit

Die Grenzschutzbehörden Deutschlands und der Niederlande haben ihre bewährte Partnerschaft weiter gestärkt, um grenzüberschreitende Herausforderungen besser zu bewältigen. Bei einem jüngsten Treffen hochrangiger Vertreter wurde die Notwendigkeit einer engeren Abstimmung betont – insbesondere nach der Wiedereinführung vorübergehender Grenzkontrollen zwischen beiden Ländern. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit stehen die Bekämpfung von Kriminalität und eine effektivere Steuerung irregulärer Migration.

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Die Bundespolizeidirektionen Hannover und Sankt Augustin arbeiten bereits seit Jahren eng mit der Königlich Niederländischen Marechaussee zusammen. Diese Kooperation erhält nun zusätzliche Unterstützung durch das Interreg-Programm Deutschland-Niederlande, das von der Europäischen Union finanziert wird. Das Projekt mit dem Titel "Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den Grenzschutzeinheiten der Marechaussee und den Bundespolizeidirektionen" zielt darauf ab, gemeinsame Einsätze zu optimieren.

Am 1. Oktober 2025 trafen sich führende Vertreter beider Behörden, um aktuelle Themen an der deutsch-niederländischen Grenze zu erörtern. Die wieder eingeführten vorübergehenden Kontrollen an den Binnengrenzübergängen machen eine noch engere Abstimmung unerlässlich. Priorität hat weiterhin die Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität, mit besonderem Fokus auf die Eindämmung irregulärer Migration.

Eine zentrale Rolle in dieser Partnerschaft spielt das Gemeinsame Verbindungsbüro in Goch. Es dient als Hauptansprechpartner und Koordinationsstelle für Bundespolizei und Marechaussee und sorgt so für reibungslosere Kommunikation sowie schnellere Reaktionen auf neue Herausforderungen.

Die intensivierte Zusammenarbeit der deutschen und niederländischen Grenzbehörden kommt zu einer Zeit gestiegener Sicherheitsanforderungen. Mit EU-Förderung und einem dedizierten Verbindungsbüro soll die Partnerschaft die Grenzverwaltung und Kriminalitätsprävention verbessern. Im Vordergrund stehen dabei praktische Maßnahmen gegen Migration und grenzüberschreitende Straftaten.

Quelle