20 January 2026, 09:41

Deutsche Telekom stockt Aktienrückkauf auf – doch Regulierer bremsen beim DSL-Aus

Ein blauer Hintergrund mit weißer, zentrierter Schrift, die besagt: "Präsident Biden setzt sich dafür ein, bis 2030 jeden Amerikaner mit erschwinglichem High-Speed-Internet zu verbinden."

Deutsche Telekom stockt Aktienrückkauf auf – doch Regulierer bremsen beim DSL-Aus

Deutsche Telekom erweitert Aktienrückkaufprogramm – und steht unter Regulierungsdruck

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Zu Beginn des Jahres 2026 hat die Deutsche Telekom ihr Aktienrückkaufprogramm deutlich ausgeweitet: Innerhalb einer einzigen Woche gab das Unternehmen 42,3 Millionen Euro für den Rückkauf von 1,5 Millionen eigenen Aktien aus. Die Maßnahme fällt in eine Phase, in der der Konzern gleichzeitig mit regulatorischem Druck konfrontiert ist – insbesondere wegen seiner Pläne, veraltete Internetinfrastruktur in Deutschland schrittweise abzuschalten.

Das aktuelle Rückkaufprogramm des Telekommunikationsriesen startete am 5. Januar 2026. Bereits in der zweiten Woche hatte das Unternehmen insgesamt 3.036.911 Aktien zurückerworben, davon allein 1.508.650 in diesem Zeitraum.

Regulatorische Vorgaben: DSL-Ausbau soll Fibernetz beschleunigen Parallel dazu treibt die Bundesnetzagentur Pläne voran, die eine zwangsweise Abschaltung ausgewählter DSL-Bereiche vorsehen. Ziel ist es, den Umstieg Deutschlands auf schnellere Glasfasernetze zu beschleunigen. Laut aktuellem Entwurf sollen Zwangsabschaltungen frühestens ab 2030 erfolgen – und zwar erst nach einem mehrstufigen Prozess, der eine 36-monatige Vorwarnphase sowie ein 24-monatiges Verbot für neue DSL-Verträge umfasst. Die Deutsche Telekom warnt jedoch, dass solche Pflichtabschaltungen zu Kundenverlusten führen könnten. Die Bundesregierung verfolgt mit ihrer Strategie das Ziel, langsame Internetverbindungen abzuschaffen, die noch auf alten Telefonleitungen basieren.

Rückkäufe in Millionenhöhe – DSL-Auslauf mit langfristiger Vorlaufzeit Während das Unternehmen seinen Aktienrückkauf im Januar 2026 mit Hochdruck fortsetzt, werden regulatorische Änderungen die Deutsche Telekom zwingen, DSL in bestimmten Regionen schrittweise abzuschalten. Der Prozess wird sich allerdings über Jahre hinziehen. Betroffene Kunden erhalten vor einer möglichen Abschaltung eine lange Vorlaufzeit.