"Bürgerkoffer" bringt das Amt nach Hause – ein Jahr mobiler Service für alle
Dimitri Eigenwillig"Bürgerkoffer" bringt das Amt nach Hause – ein Jahr mobiler Service für alle
Mobilservice für schwer mobilitätseingeschränkte Bürger feiert einjähriges Bestehen
Der Mobilservice „Bürgerkoffer“ hat sein erstes Betriebsjahr erfolgreich abgeschlossen. Die Initiative bringt wichtige Verwaltungsdienstleistungen direkt zu denen, die aufgrund von Bewegungseinschränkungen keine Ämter persönlich aufsuchen können. Seit dem Start hat das Team bereits Hunderte Termine in der gesamten Stadt durchgeführt.
Der „Bürgerkoffer“ funktioniert als voll ausgestattetes mobiles Büro, betreut von drei Mitarbeitenden. Ihr Fahrzeug ist mit Laptop, Drucker, Scanner, Fingerabdrucksensor und Kamera ausgestattet – alles, was für die sofortige Bearbeitung amtlicher Dokumente benötigt wird. Zu den angebotenen Leistungen gehören die Beantragung von Personalausweisen und Pässen, die An- und Abmeldung von Wohnsitzen sowie die Ausstellung von Bescheinigungen.
In den vergangenen zwölf Monaten hat das Team 721 Termine durchgeführt. Dabei wurden 409 Personalausweise, mehrere Pässe und 91 Wohnsitzumeldungen bearbeitet. Der Service ist kostenfrei und steht ausschließlich Menschen mit schweren – ob vorübergehenden oder dauerhaften – Mobilitätseinschränkungen sowie Bewohnern von Pflege- und Senioreneinrichtungen zur Verfügung.
Um einen Besuch zu vereinbaren, können Bürgerinnen und Bürger eine Anfrage über das Kontaktformular des Serviceportals stellen oder sich an das ServiceCenter Essen wenden. Die mobile Einheit plant dann einen Termin und fährt direkt zur Wohnung oder Einrichtung, sodass der Gang ins Amt entfällt.
Der „Bürgerkoffer“ bietet eine praktische Lösung für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Im ersten Jahr hat der Service eine Vielzahl von Verwaltungsvorgängen ohne zusätzliche Kosten erledigt. Das Programm bleibt eine zugängliche Möglichkeit für vulnerable Bürger, wichtige Formalitäten bequem von zu Hause aus zu regeln.






