Bundesverdienstkreuz für Susanne Buers: Ein Leben für Kinder mit Behinderungen
Dimitri EigenwilligBundesverdienstkreuz für Susanne Buers: Ein Leben für Kinder mit Behinderungen
Susanne Buers wurde mit dem höchsten zivilen Verdienstorden Deutschlands ausgezeichnet – für ihr langjähriges Engagement für Kinder mit Behinderungen und deren Familien. Oberbürgermeister Thomas Kufen überreichte ihr in Essen das Bundesverdienstkreuz. Die Ehrung würdigt ihren jahrzehntelangen Einsatz und seine Führungsrolle bei der Förderung von Inklusion.
Buers hat einen Großteil ihrer beruflichen Laufbahn der Unterstützung von Familien mit behinderten Kindern gewidmet. Seit 2010 ist sie Mitglied im Familienbeirat der Franz-Sales-Werkstätten GmbH, dessen Vorsitz sie 2013 übernahm. Unter ihrer Leitung entwickelte die Organisation Hilfsmittel wie den Ratgeber 'Gut zu wissen für Eltern und Betreuende'.
Ihr Wirken beschränkt sich jedoch nicht auf diese eine Institution. Regelmäßig organisiert sie Informationsveranstaltungen und moderiert Diskussionsrunden, um Unterstützungsnetzwerke zu verbessern. Oberbürgermeister Kufen lobte ihr fachliches Geschick, ihre Beharrlichkeit und ihr Einfühlungsvermögen im Kampf für bessere Lebensbedingungen und mehr Teilhabe. Der 1951 gestiftete Verdienstorden wurde bisher über 260.000 Mal an Personen verliehen, die sich um das Gemeinwohl verdient gemacht haben. Er umfasst acht Stufen, ist jedoch nicht mit einer finanziellen Prämie verbunden. Häufig übernehmen lokale Amtsträger wie Kufen die Übergabe im Auftrag der Bundesregierung.
Die Auszeichnung unterstreicht Buers’ Einfluss auf die Behindertenhilfe in Essen und darüber hinaus. Der Orden spiegelt ihre jahrelange ehrenamtliche Arbeit wider – vom Vorsitz im Familienbeirat bis zur Erstellung praktischer Leitfäden für Familien. Mit ihrem anhaltenden Engagement prägt sie weiterhin die Unterstützungsstrukturen für Kinder mit Behinderungen und ihre Angehörigen.
