Brandanschlag auf Bahn-Kabelkanal legt Zugverkehr bei Viersen lahm
Veronique HänelBrandstiftung: Bahnverkehr in der Umgebung von Viersen gestört - Brandanschlag auf Bahn-Kabelkanal legt Zugverkehr bei Viersen lahm
Brandanschlag auf Kabelkanal: Schwerwiegende Zugausfälle bei Viersen im Niederrhein
Ein mutmaßlicher Brandanschlag auf einen Kabelkanal der Bahn hat am Sonntagabend zu massiven Zugausfällen im Raum Viersen im Niederrhein geführt. Nach aktuellen Erkenntnissen wurde das Feuer vorsätzlich gelegt. Als Folge wurden die Verbindungen zwischen Viersen und Krefeld eingestellt und durch Schienenersatzverkehr mit Bussen ersetzt.
Der Brand brach in der Nähe des Bahnhofs Viersen aus und beschädigte wichtige Infrastruktur. Die Ermittler gehen von Brandstiftung aus, konnten jedoch bisher weder ein Motiv benennen noch Täter ermitteln. Später bekannte sich die linksextremistische Gruppe Autonome Allianz NRW auf ihrer Website zu der Tat.
Betroffen sind zahlreiche Regionalverbindungen sowie Güterzüge. Einige Züge enden vorzeitig, andere werden über Umleitungsstrecken geführt. Fahrgäste müssen mit längeren Reisezeiten rechnen, da Busse den betroffenen Abschnitt übernehmen. Die Behörden untersuchen weiterhin den Tatort. Bisher gab es keine Festnahmen, und es steht noch nicht fest, ob der Vorfall politisch motiviert war.
Durch den Kabelbrand mussten Bahnbetreiber Fahrpläne anpassen und Ersatzbusse einsetzen. Pendler und Güterverkehre werden bis zur Behebung der Schäden mit Verspätungen rechnen müssen. Die Ermittlungen zu Ursache und möglichen Tätern laufen noch.
