Borussia Mönchengladbach steckt nach 0:3 gegen Stuttgart in der Krise fest
Hiltrud BolnbachBorussia Mönchengladbach steckt nach 0:3 gegen Stuttgart in der Krise fest
Borussia Mönchengladbach kassiert nächste Niederlage nach 0:3 gegen den VfB Stuttgart
Am 27. Januar 2026 erlebte Borussia Mönchengladbach einen weiteren Rückschlag und unterlag dem VfB Stuttgart mit 0:3. Die Niederlage verlängert die negative Serie auf vier Pleiten in sechs Bundesliga-Spielen. Ein verpasstes Elfmeter in der frühen Phase des Spiels gab den Ton für eine enttäuschende Leistung an.
Die Gladbacher begannen schwach: Haris Tabaković scheiterte in der 13. Minute vom Elfmeterpunkt. Stuttgart nutzte die Chance, dominierte die Partie und sicherte sich einen souveränen 3:0-Sieg.
Nach dem Spiel räumte Cheftrainer Eugen Polanski ein, dass es seiner Mannschaft an Präzision mangelte. Er betonte, wie dringend eine Leistungssteigerung nötig sei, um die Formkurve wieder nach oben zu drehen. Kapitän Rocco Reitz wies jedoch Spekulationen über tiefgreifendere Probleme im Verein zurück und versicherte, es gebe "kein grundsätzliches Problem".
Sportdirektor Rouven Schröder zeigte sich kämpferisch: Zwar erkannte er den Druck an, forderte die Mannschaft aber auf, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Gleichzeitig würdigte er die Stärke der Teams hinter Gladbach in der Tabelle – darunter Mainz, Heidenheim und den FC St. Pauli. Trotz der Krise bleibt die Vereinsführung entschlossen.
Aktuell belegt Borussia Mönchengladbach Platz 11 in der Bundesliga, fünf Punkte über dem Relegationsplatz. Die jüngsten Leistungen sorgen zwar für Sorge, doch der Abstand zur Abstiegszone besteht vorerst.
Die Niederlage lässt den Fohlenelf kaum Spielraum für weitere Fehler in den kommenden Wochen. Die nächsten Partien werden entscheidend sein, ob sie sich aus dem Abstiegskampf befreien können. Bis dahin gilt es, die Fehler zu korrigieren und wieder Beständigkeit zu finden.
