Bökenbrink setzt auf Nachhaltigkeit und globale Expansion mit KI und Reparatur-Recht
Hiltrud BolnbachBökenbrink setzt auf Nachhaltigkeit und globale Expansion mit KI und Reparatur-Recht
Vera Bökenbrink, führender Werkzeughersteller aus dem Bergischen Land, exportiert 60 Prozent seiner Produkte weltweit. Das Unternehmen ist bekannt für innovative Handwerkzeuge und präzise Drehmomenttechnik – alles „Made in Germany“ nach internationalen Standards.
Nachhaltigkeit steht bei Bökenbrink im Mittelpunkt. Das Familienunternehmen setzt auf langlebige Materialien und ressourcenschonende Prozesse, um die Umweltbelastung zu minimieren. Die Standorte sind nach ISO 50001 (Energie) und ISO 14001 (Umweltmanagement) zertifiziert.
Auch die EU-Richtlinie zum „Recht auf Reparatur“ wird umgesetzt: Die Produkte sind so konzipiert, dass sie sich leicht reparieren oder austauschen lassen. Eine CSR-Richtlinie sichert verantwortungsvolles Handeln – sowohl intern als auch extern. Lieferanten müssen einen strengen Verhaltenskodex einhalten.
Um wettbewerbsfähig zu bleiben, betreibt Bökenbrink eigene Produktionsstätten in den USA mit Optionen zur Erweiterung. Gleichzeitig bereitet sich das Unternehmen auf mögliche protektionistische Maßnahmen auf dem amerikanischen Markt vor. Zudem setzt es Künstliche Intelligenz ein, um Datenverarbeitung zu beschleunigen, den Kundenservice zu verbessern und interne Abläufe zu optimieren.
Bökenbrink verbindet deutsche Ingenieurskunst mit nachhaltigen Praktiken und zukunftsweisenden Strategien. Die konsequente Ausrichtung auf Qualität, Effizienz und Anpassungsfähigkeit festigt die globale Position des Unternehmens. Als Vorreiter setzt es weiterhin Maßstäbe – sowohl in der Produktinnovation als auch in der unternehmerischen Verantwortung.
