10 February 2026, 13:23

Blutige Jugendschlägerei in Wuppertal-Barmen: Messer und Latten im Einsatz

Eine Gruppe von Männern in Militäruniformen steht zusammen, einer hält ein Schwert, mit Gebäuden und Bäumen im Hintergrund; Text unten lautet "Lübeck, 1831 - die deutsche Armee."

Blutige Jugendschlägerei in Wuppertal-Barmen: Messer und Latten im Einsatz

Gewalttätige Auseinandersetzung zwischen Jugendgruppen in Wuppertal-Barmen

Am Montagabend, dem 8. Februar 2026, kam es in Wuppertal-Barmen zu einer brutalen Schlägerei zwischen zwei Gruppen Jugendlicher. Der Konflikt begann in der Schwebebahn und setzte sich später auf den Straßen in der Nähe der Brändströmstraße fort. Mehrere junge Menschen wurden verletzt, allerdings erlitten alle nur leichtere Verletzungen ohne Lebensgefahr.

Auslöser war ein Streit zwischen den Gruppen während der Fahrt in der Schwebebahn. Nach dem Aussteigen an der Haltestelle Wupperfelder Markt artete die Auseinandersetzung in handfeste Gewalt aus. Augenzeugen berichteten, dass während der Prügelei Waffen wie ein Messer, Holzlatten und ein Gürtel eingesetzt wurden.

Die Polizei konnte später sechs Personen in Verbindung mit der Schlägerei in der Nähe des Stadtteils Höhe und der Brändströmstraße ausfindig machen. Drei Jugendliche – zwei 17-Jährige (ein Deutscher und ein Syrer) sowie ein 14-jähriger Syrer – mussten zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Zwei von ihnen wurden nach ambulanter Versorgung wieder entlassen, während der dritte zur Beobachtung blieb.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Behörden vermuten, dass der Konflikt auf frühere Streitigkeiten zwischen den Gruppen zurückzuführen ist. Die Kriminalpolizei hat inzwischen Ermittlungen wegen des Vorfalls eingeleitet.

Die verletzten Jugendlichen erhielten medizinische Versorgung, schwerwiegende Verletzungen wurden nicht gemeldet. Die Polizei untersucht weiterhin die genauen Umstände der Schlägerei, darunter mögliche Vorgeschichte und frühere Konflikte. Die Ermittlungen dauern an.