BHC siegt knapp 37:36 – doch die Abwehr bleibt ein Risiko
Bergischer HC (BHC) sichert sich knappen 37:36-Sieg – trotz defensiver Schwächen
Trotz Abwehrproblemen hat der Bergische HC (BHC) in seinem letzten Spiel einen hauchdünnen 37:36-Erfolg eingefahren. Die Mannschaft führte über weite Strecken, musste jedoch in der Schlussphase noch den Ausgleich hinnehmen, bevor sie in den letzten Sekunden doch noch die Oberhand behielt. Die Trainer lobten zwar die offensive Leistung, warnten aber, dass vor dem nächsten Spiel dringend nachgebessert werden müsse.
Von Beginn an bestimmte der BHC das Spielgeschehen über lange Phasen. Besonders Fynn Hangstein ragte mit sieben Toren heraus und zeigte dabei eine starke Teamleistung mit seinen Mitspielern. Auch Aron Seesing und Lars Kooij überzeugten als Kreisläufer, während Kim Voss-Fels, sonst eher im Rückraum zu Hause, vom rechten Flügel fünf Treffer beisteuerte.
Doch trotz der offensiven Stärke brachten defensive Patzer die Mannschaft fast um den Sieg. Ein spätes Ausgleichstor zwang die Partie in die Verlängerung, in der Hangstein und Kooij erneut trafen. Torhüter Christopher Rudeck hielt mit entscheidenden Paraden den 37:36-Erfolg fest.
Cheftrainer Arnor Gunnarsson anerkannte zwar die Stärken im Angriff, kritisierte jedoch technische Fehler. Co-Trainer Markus Pütz hob die mentale Stärke in den entscheidenden Momenten hervor. Dennoch betonten sowohl Sportdirektor Fabian Gutbrod als auch Pütz, dass die Defensive bis zur Rückrunde deutlich stabiler werden müsse.
Die nächste Herausforderung für den BHC steht am 11. Februar an, wenn die Mannschaft um 20:30 Uhr in der Wuppertaler UNIHALLE gegen MT Melsungen antritt.
Der Sieg hält den BHC zwar auf Kurs, doch die defensiven Schwächen bleiben ein Sorgenkind. Trainer und Verantwortliche haben klar gemacht: Vor dem Duell mit Melsungen muss die Abwehr dringend standfester werden. Nun hat das Team eine kurze Pause, um an diesen Baustellen zu arbeiten, bevor es in das nächste Spiel geht.
