Betrunkener Pole greift Polizisten am Berliner Hauptbahnhof an und bedroht sie mit Gesten
Dimitri EigenwilligBetrunkener Pole greift Polizisten am Berliner Hauptbahnhof an und bedroht sie mit Gesten
Ein 37-jähriger Pole hat am Berliner Hauptbahnhof während einer routinemäßigen Polizeikontrolle für einen Zwischenfall gesorgt. Die Beamten stellten fest, dass der Mann stark alkoholisiert war – sein Blutalkoholspiegel lag fast beim Sechsfachen des gesetzlichen Grenzwerts. Die Auseinandersetzung eskalierte, als er die Polizisten angegriffen und bedroht haben soll.
Der Vorfall ereignete sich am 25. November 2022, als Bundespolizisten den Mann am Hauptbahnhof Berlin ansprachen. Obwohl er sich äußerlich nüchtern verhielt, zeigte ein späterer Atemalkoholtest einen Wert von 2,8 Promille – weit über der Grenze für schwere Beeinträchtigung.
Die Situation wurde aggressiv, als der Mann ein Gemisch aus Erbrochenem und Speichel in seine Hand spuckte und es dann in Richtung der Beamten schleuderte. Ein Polizist wurde an der Wade getroffen. Anschließend machte er eine Geste, als würde er sich die Kehle durchschneiden, was die Beamten als direkte Bedrohung deuteten. Die Behörden nahmen den Mann fest und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Bedrohung ein. Trotz der Schwere der Vorwürfe wurde er später mit einem Betretungsverbot für das Bahnhofsgelände wieder auf freien Fuß gesetzt.
Der Fall wurde an die Staatsanwaltschaft zur weiteren Prüfung übergeben. Der Name des Mannes wurde nicht veröffentlicht; er bleibt vorerst vom Berliner Hauptbahnhof ausgeschlossen. Laut Polizeiberichten wurden keine Verletzungen bei den beteiligten Beamten gemeldet.
