Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wird vielfältiger und handlungsstärker
Hiltrud BolnbachBergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wird vielfältiger und handlungsstärker
Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wächst von neun auf dreizehn Mitglieder – ein Zeichen für mehr Repräsentation. Erstmals sind nun auch Menschen mit Lernbehinderungen im Gremium vertreten. Die erweiterte Gruppe hat kürzlich Wahlen abgehalten und einen neuen Aktionsplan verabschiedet, um die Inklusion in der Stadt weiter zu stärken.
Zur neuen Vorsitzenden wurde Katharina Kaul gewählt, Vertreterin der Katholischen Jugendagentur. Ihre Stellvertreterin ist Uta Vossebrecker von der Städtischen Max-Bruch-Musikschule. Beide Ämter wurden einstimmig vergeben.
Von den in diesem Jahr gewählten sechzehn Mitgliedern bringen elf bereits Erfahrung aus früheren Inklusionsgremien oder -initiativen mit. Ihre Expertise sorgt für Kontinuität in der Arbeit des Beirats.
Bürgermeister Marcel Kreutz würdigte das Engagement der Beteiligten in lokalen Vereinen und Organisationen. Er betonte, dass ihr Einsatz dazu beitrage, die Stadt vielfältiger und barrierefreier zu gestalten.
Der Beirat entsandte zudem Vertreter in die Ausschüsse des Stadtrats. Damit soll sichergestellt werden, dass die Perspektiven von Menschen mit Behinderungen künftige Entscheidungen mitprägen. Eine weitere wichtige Neuerung ist die Verwendung von Leichter Sprache in offiziellen Dokumenten und im neuen Aktionsplan.
Bevor die Sitzung endete, verabschiedete der Beirat den aktualisierten Inklusionsaktionsplan. Dieser wird nun dem Ausschuss für Soziales, Wohnen, Digitalisierung und Gesundheit (ASWDG) sowie dem Stadtrat zur finalen Beschlussfassung vorgelegt.
Der erweiterte Inklusionsbeirat vereint nun mehr Stimmen – darunter auch die von Menschen mit Lernbehinderungen. Mit neuer Führung und einem überarbeiteten Aktionsplan will das Gremium Inklusion fest in der Stadtpolitik verankern. Als nächste Schritte stehen die formelle Verabschiedung des Plans durch den ASWDG und den Stadtrat an.






