02 April 2026, 10:30

Bergisch Gladbach stockt Stellvertreter-Team auf vier Beigeordnete auf

Gruppe von Menschen in einem Raum mit einem Podium, einem Mikrofon und einer Tafel mit dem Text 'Sancho Stadtrat tritt dem Stadtrat bei'; Flaggen und ein Feuerlöscher sind an der Rückwand zu sehen.

Bergisch Gladbach stockt Stellvertreter-Team auf vier Beigeordnete auf

Bergisch Gladbach erweitert Stellvertreter-Team von zwei auf vier Beigeordnete

Die Stadt Bergisch Gladbach hat ihr Team der stellvertretenden Bürgermeister von zwei auf vier Mitglieder erweitert. Die Entscheidung erfolgte auf Basis eines gemeinsamen Antrags von CDU, SPD und Grünen. Als Gegenleistung für ihre Unterstützung sicherten sich die Grünen eine der neu geschaffenen Positionen.

Bisher gab es in der Stadt zwei ehrenamtliche Stellvertreter: Brigitte Holz-Schöttler und Andreas Ebert. Die Änderung ergab sich nach Verhandlungen zwischen den führenden Parteien, die sich auf eine Erhöhung der Gesamtzahl auf vier einigten. Um eine faire Verteilung zu gewährleisten, kam das d'Hondt-Verfahren zur Anwendung, um die Positionen zu verteilen.

Die vier Beigeordneten übernehmen nun zusätzliche Aufgaben, darunter die Vertretung der Stadt bei offiziellen Anlässen sowie die standesamtliche Trauung von Eheschließungen. Der erste Stellvertreter wird den Bürgermeister weiterhin in allen Verwaltungsangelegenheiten vertreten.

Mit der Erweiterung sind zusätzliche Kosten verbunden. Jeder Beigeordnete erhält ein monatliches Aufwandsgeld in Höhe von 395,40 Euro sowie Sitzungsgelder. Die zweite, dritte und vierte Stellvertretung erhalten zudem einen Zuschlag von 150 Prozent des vollen Pauschalbetrags, was ihre monatliche Entschädigung um weitere 764,70 Euro erhöht. Die jährlichen Gesamtkosten für den vierten Beigeordneten allein belaufen sich auf 9.176,40 Euro.

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Laut dem freiwilligen Haushaltskonsolidierungsplan der Stadt müssen neue Ausgaben durch Einsparungen an anderer Stelle ausgeglichen werden. Noch ist jedoch unklar, wo diese Kürzungen vorgenommen werden sollen.

Der Stadtrat hat nun erstmals vier Beigeordnete gewählt. Der Schritt stärkt zwar die Repräsentation, treibt jedoch auch die Ausgaben in die Höhe. Die Verwaltung muss nun Einsparungen identifizieren, um die zusätzlichen Kosten zu decken.

Quelle