Bergisch Gladbach hisst Fahne gegen Rassismus – ein klares Zeichen für Vielfalt
Veronique HänelBergisch Gladbach hisst Fahne gegen Rassismus – ein klares Zeichen für Vielfalt
Vor dem Rathaus von Bergisch Gladbach weht nun eine neue Fahne mit dem Aufdruck "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus!". Die Initiative geht auf den kürzlich gegründeten Verein Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt zurück, der mit einer öffentlichen Haltung gegen Diskriminierung ein Zeichen setzen will. Lokale Politiker begrüßten den Schritt als Symbol für die Werte der Stadt.
Der Verein wurde im Mai 2024 gegründet, kurz nachdem die Correctiv-Recherche über das rechtsextreme "Potsdamer Treffen" bundesweite Proteste ausgelöst hatte. Sein erstes großes Projekt war die Gestaltung der Antirassismus-Fahne, die von Julia Bannenberg entworfen wurde. Die klare Botschaft spiegelt das Ziel der Gruppe wider, für mehr Zusammenhalt zu werben und Vorurteile in der Gesellschaft zu bekämpfen.
Bei einer kürzlichen Zeremonie übergaben die Initiatoren die Fahne offiziell an die stellvertretenden Bürgermeisterinnen Brigitta Opiela, Anna Maria Scheerer und Josef Willnecker. Brigitta Opiela betonte, dass sich das Engagement gegen Rassismus als lebenslange Aufgabe für jeden Bürger verstehen müsse. Die Fahne ist nun gut sichtbar am Rathaus angebracht und dient als tägliche Erinnerung an die Haltung der Stadt.
Bürger können ihre Unterstützung zeigen, indem sie über die Website des Vereins, www.gl-devi.de, oder dessen Social-Media-Kanäle (@gl.de.vi auf Instagram, Facebook und TikTok) eine Fahne bestellen. Spenden fließen in weitere Projekte, und Julia Bannenberg ruft dazu auf, sich möglichst viele Menschen zu beteiligen.
Die Enthüllung der Fahne markiert einen deutlichen Schritt Bergisch Gladbachs, Rassismus öffentlich eine Absage zu erteilen. Während andere Städte in Nordrhein-Westfalen mit Protesten und Veranstaltungen reagiert haben, steht diese Initiative als ein offizielles, dauerhaftes Symbol – unterstützt von der Kommunalpolitik. Der Verein wirbt weiterhin um breite Mitwirkung aus der Bevölkerung.






