Bayer Leverkusen patzt gegen Gladbach – Hjulmand fordert mehr Kampfgeist für die Champions League
Hiltrud BolnbachBayer Leverkusen patzt gegen Gladbach – Hjulmand fordert mehr Kampfgeist für die Champions League
Bayer Leverkusen verpasste die Chance, seine Position in der Champions League zu festigen, nachdem das Team gegen den abstiegsbedrohten Borussia Mönchengladbach enttäuschend 1:1 spielte. Das Ergebnis hinterließ Trainer Kasper Hjulmand sichtbar frustriert, während Sportdirektor Simon Rolfes die Einstellung der Mannschaft verteidigte.
Hjulmand kritisierte seine Spieler für eine zu langsame Reaktionszeit und mangelnde Intensität während der Partie. Er gab zu, verärgert über die Leistung zu sein, und forderte die Mannschaft auf, in den kommenden Spielen mehr Entschlossenheit zu zeigen.
Rolfes wies Vorwürfe zurück, Leverkusen fehle es an Kampfgeist oder der richtigen Mentalität. Er verwies auf den vollen Spielplan des Teams und betonte, dass selbst Spitzenmannschaften in dieser Saison Schwächen gezeigt hätten. Trotz der jüngsten Probleme merkte er an, dass Leverkusen vier der letzten fünf Partien gewonnen habe.
Das Remis gelang gegen eine Gladbacher Mannschaft, die in der Bundesliga auf Platz 12 steht und in 21 Spielen nur fünf Siege verbuchen konnte. Mit 22 Punkten und einer negativen Tordifferenz zeigt der Verein einen deutlichen Leistungsabfall im Vergleich zu den Vorjahren.
Rolfes betonte zudem, dass die im vergangenen Sommer stark umgebaute Mannschaft sich schneller anpassen müsse. Er räumte ein, dass die Entwicklung länger dauere als erwartet, zeigte sich aber weiterhin von ihrem Potenzial überzeugt.
Das Ergebnis bedeutet für Leverkusen, dass in der Champions-League-Qualifikation noch Arbeit vor ihnen liegt. Hjulmands Forderung nach mehr Intensität wird in den verbleibenden Spielen entscheidend sein. Gleichzeitig mehren sich die Sorgen um Gladbachs anhaltende Krise in dieser Saison.
