Ausgebüxtes Wallaby in Spandau sorgt für Aufregung – was tun bei Begegnung?
Dimitri EigenwilligAusgebüxtes Wallaby in Spandau sorgt für Aufregung – was tun bei Begegnung?
Ausgebüxtes Wallaby in Berlin-Spandau unterwegs – Behörden raten zur Vorsicht
Ein Wallaby ist seit Sonntag in Berlins Bezirk Spandau auf freiem Fuß, nachdem es von seinem Besitzer in Kladow entkommen ist. Anwohner und Polizei sichteten das Tier zunächst, doch seitdem gab es keine bestätigten Meldungen mehr. Die Behörden gehen davon aus, dass das Tier für Erwachsene kaum eine Gefahr darstellt, warnen jedoch vor Vorsicht im Umgang mit Kindern.
Bei dem entlaufenen Tier handelt es sich vermutlich um ein Wallaby mit einer Kopf-Rumpf-Länge von 70 bis 80 Zentimetern. Erstmals gesichtet wurde es am Sonntag, als es aus dem Grundstück seines Besitzers ausbrach. Die Polizei bestätigte die Beobachtung, leitete jedoch keine gezielte Fahndung ein.
Anwohner werden aufgefordert, Abstand zu halten, falls sie dem Wallaby begegnen. Die Behörden empfehlen, ruhig zu bleiben und sich langsam seitwärts zu bewegen – besonders Kindern wird dies geraten. Laufen, wildes Armwedeln oder der Versuch, sich größer zu machen, könnten das Tier provozieren.
Nähert sich das Wallaby aggressiv, sollte man sofort Schutz suchen. Ohne Deckung ist die sicherste Reaktion, sich flach auf den Bauch zu legen, Kopf und Nacken zu schützen und die Beine anzuziehen. Die Polizei betonte, dass der Vorfall keine Verbindung zu Marc-Uwe Klings Buch "Das Känguru-Manifest" habe.
Das Wallaby ist weiterhin frei, doch es gab keine weiteren bestätigten Sichtungen. Die Behörden werden das Tier nicht aktiv verfolgen, bitten die Bevölkerung jedoch, mögliche Beobachtungen zu melden. Bis zur Ergreifung des Tieres werden Anwohner daran erinnert, im Freien die Sicherheitshinweise zu beachten.






