Arminia Bielefeld feiert finanzielle Rekorde und historischen Wandel in der Vereinsführung
Dimitri EigenwilligArminia Bielefeld feiert finanzielle Rekorde und historischen Wandel in der Vereinsführung
Arminia Bielefeld verzeichnet starke Finanzzahlen für die Saison 2024/25
Arminia Bielefeld hat für die Spielzeit 2024/25 beeindruckende finanzielle Ergebnisse vorgelegt: Die Profifußballabteilung erzielte einen Umsatz von über 40 Millionen Euro. Zudem verbuchte der Verein einen Gewinn von knapp über zwei Millionen Euro und reduzierte gleichzeitig seine Schulden. Diese positiven Zahlen fallen in eine Phase des Umbruchs, in der der Club einen neuen Präsidenten begrüßt und die Mitgliederzahl sich in weniger als zwei Jahren nahezu verdoppelt hat.
Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung wurde Rainer Kobusch zum neuen Präsidenten gewählt. Der ehemalige internationale Bankmanager und frühere Arminia-Schatzmeister übernimmt das Amt von Rainer Schütte, dessen Amtszeit von turbulenten Phasen geprägt war. Schütte blickt auf die anfänglichen Herausforderungen zurück – darunter der doppelte Abstieg des Teams und die schwierige Zeit in der dritten Liga.
Schütte ging auch auf die gegen ihn gerichtete Kritik ein, räumte teilweise berechtigte Vorwürfe ein, verurteilte jedoch die persönlichen Beleidigungen und Drohungen, denen er ausgesetzt war. Trotz der Kontroversen blieb die Teilnahme an der Versammlung stabil und lag nur leicht über den Vorjahren. Ein weiterer wichtiger Wechsel war die Wahl von Kathrin Dahnke in den Vorstand als Schatzmeisterin. Ihre Berufung markiert das erste Mal seit den 1980er-Jahren, dass eine Frau diese Position innehat. Unterdessen ist die Mitgliederzahl des Vereins auf fast 30.000 gestiegen – fast doppelt so viele wie noch vor eineinhalb Jahren.
Unter Kobuschs Führung startet der Club nun mit konsolidierten Finanzen und einer wachsenden Fangemeinde in die Zukunft. Dahnkes historische Rolle und der deutliche Mitgliederzuwachs deuten auf eine Phase des Wandels hin. Die Gewinn- und Umsatzzahlen der Saison 2024/25 bilden eine solide Grundlage für die kommenden Jahre.
