Armin Laschet übernimmt 2026 den Vorsitz des Karlspreis-Kuratoriums von Jürgen Linden
Hiltrud BolnbachArmin Laschet übernimmt 2026 den Vorsitz des Karlspreis-Kuratoriums von Jürgen Linden
Armin Laschet wird am 1. Januar 2026 den Vorsitz des Kuratoriums des Internationalen Karlspreises zu Aachen übernehmen. Er löst Jürgen Linden ab, der die Organisation seit 2010 geleitet hat. Die Berufung folgt auf jahrelanges Engagement Laschets für den renommierten Preis.
Während seiner 16-jährigen Amtszeit erweiterte Jürgen Linden die Strahlkraft des Karlspreises deutlich. Unter seiner Führung entwickelte sich die Auszeichnung von einer jährlichen Zeremonie zu einem ganzjährigen Programm. Neue Veranstaltungen, Foren und Diskussionsformate wurden eingeführt, um die Relevanz des Preises zu bewahren.
Linden initiierte zudem den Jugend-Karlspreis, um jüngere Zielgruppen einzubinden. Seine Bemühungen zielten darauf ab, die öffentliche Wahrnehmung des Preises zu stärken und ihn enger mit den europäischen Debatten zu verknüpfen.
Laschet ist seit Langem mit der Organisation verbunden: Von 2000 bis 2020 und erneut seit 2022 saß er im Kuratorium. Seine Wahl zum Nachfolger galt als absehbar. Der Wechsel markiert das Ende von Lindens Ära und den Beginn eines neuen Kapitels für den Preis.
Die offizielle Übergabe erfolgt zu Beginn des Jahres 2026. Laschets Erfahrung im Kuratorium prädestiniert ihn dafür, die Entwicklung des Preises weiter voranzutreiben. Der Internationale Karlspreis bleibt eine der bedeutendsten Auszeichnungen Europas für Verdienste um Einheit und Zusammenarbeit.
