Alt-Hürth plant seine Zukunft: ISEK-Konzept eingereicht und Fördergelder beantragt
Veronique HänelAlt-Hürth plant seine Zukunft: ISEK-Konzept eingereicht und Fördergelder beantragt
Die Stadt Hürth hat alle Unterlagen für das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) für Alt-Hürth fertiggestellt und eingereicht. Die Pläne, die in Zusammenarbeit mit Anwohnern und Fachleuten erarbeitet wurden, sollen die Zukunft des historischen Stadtteils gestalten. Die Einreichung bei der Bezirksregierung Köln markiert einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Sicherung der Fördermittel für das Projekt.
Der Planungsprozess begann mit der Beauftragung der Beratungsfirmen postwelters+partner mbB und CIMA Beratung + Management GmbH durch die Stadt. Gemeinsam erarbeiteten sie Lösungsansätze für die Herausforderungen in den Bereichen Einzelhandel, Wohnen, Klima, Verkehr und Stadtentwicklung in Alt-Hürth.
Um Ideen zu sammeln, organisierte die Stadt zahlreiche Beteiligungsformate. Dazu zählten eine Ideenbörse, geführte Quartiersspaziergänge, Straßenumfragen sowie Workshops für Kinder und Jugendliche. Eine Denkwerkstatt und zwei Online-Konsultationen ergänzten das Programm und sorgten für eine breite Teilhabe. Auf Basis technischer Analysen und des öffentlichen Feedbacks erstellte das Team schließlich einen Maßnahmenplan zur Stärkung des Kernbereichs des Stadtteils. Der vollständige ISEK-Bericht inklusive Masterplan liegt nun für einen Monat zur öffentlichen Einsicht auf der Website "Zukunft Alt-Hürth" aus. Die Stadt bedankte sich bei allen Beteiligten für ihr Engagement. Der abgeschlossene Antrag ist entscheidend, um die geplanten Vorhaben in die Tat umzusetzen.
Mit der erfolgreichen Einreichung der Förderunterlagen rückt die Umsetzung des ISEK Alt-Hürth einen Schritt näher. Die nächsten Schritte hängen von der Zustimmung der Bezirksregierung Köln ab. Bei einer Bewilligung werden die Mittel die Transformation von Alt-Hürth im Hinblick auf soziale, wirtschaftliche und ökologische Veränderungen unterstützen.
