„Aachener Zeitung“ startet mit neuem Format und klarer Markenstrategie unter Mediahuis
Hiltrud Bolnbach„Aachener Zeitung“ startet mit neuem Format und klarer Markenstrategie unter Mediahuis
Die Aachener Zeitung durchläuft unter ihrem neuen Eigentümer Mediahuis grundlegende Veränderungen. Nach der vollständigen Übernahme im Januar 2024 hat der Verlag ein Umstrukturierungsprogramm angekündigt, um die Zeitung zu modernisieren – ohne dabei ihren lokalen Fokus aus den Augen zu verlieren. Zu den Neuerungen gehören ein neues Format, eine vereinfachte Markenführung und drei eigenständige Regionalausgaben.
Mediahuis schloss die Übernahme der Aachener Zeitung im Januar ab und erwarb die letzten 30 Prozent der Anteile von der Rheinische Post Mediengruppe. Das Führungsteam besteht nun aus Andreas Müller als Geschäftsführer und Thomas Thelen als Chefredakteur. Ihre erste große Entscheidung war die Straffung der Markenidentität: Künftig entfallen regionale Zusätze im Titel – die Zeitung heißt einheitlich Aachener Zeitung.
Künftig erscheint die Zeitung im 48-seitigen, halb-Nordisch-Format (Tabloid), eine Änderung, die durch Marktforschung gestützt wird. Leserinnen und Leser sollen von der handlicheren Größe profitieren, ohne auf tiefgehende Berichterstattung verzichten zu müssen. Die drei Ausgaben – für die Städteregion Aachen, Düren und Heinsberg – behalten jeweils ihren lokalen Teil, ergänzt um ausgewählte Inhalte aus den Nachbarregionen. Trotz der Konsolidierung wird es keine Stellenstreichungen geben. Die lokalen Redakteure bleiben in ihren jeweiligen Regionen tätig und sorgen weiterhin für eine starke Berichterstattung vor Ort. Ziel der Umstrukturierung ist es, die Abläufe zu optimieren und die eingesparten Mittel in die qualitative Verbesserung des Journalismus zu investieren. Mediahuis Aachen betont, dass die Änderungen den modernen Lesegewohnheiten entsprechen, ohne die hohen Standards der Zeitung zu gefährden.
Die neu aufgestellte Aachener Zeitung startet mit einer klareren Markenidentität, einem praxisnahen Format und drei maßgeschneiderten Regionalausgaben. Der Verlag garantiert, dass es keine Personalkürzungen geben wird und der Fokus auf lokalen Nachrichten besteht. Die Umstellungen sollen in den kommenden Monaten greifen, sobald der vollständige Übergang unter die Führung von Mediahuis abgeschlossen ist.
