08 May 2026, 20:29

98.000 Euro verschwunden: Frau verklagt Sparkasse wegen geleugnetem Sparkonto

Eine Liniengrafik, die die Anzahl der Insolvenzfälle in den Vereinigten Staaten von 1995 bis 2011 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

98.000 Euro verschwunden: Frau verklagt Sparkasse wegen geleugnetem Sparkonto

Eine Frau aus Heiligenhaus klagt gegen die Kreissparkasse Düsseldorf, um ihre Ersparnisse in Höhe von 98.000 Euro zurückzuerlangen. Der Streit begann, als die Bank die Existenz ihres Kontos leugnete und die von ihr vorgelegten Unterlagen als Fälschungen bezeichnete. Der Fall wird nun vor dem Landgericht Düsseldorf verhandelt.

Die Frau versuchte erstmals im Mai 2024, ihr Sparkonto aufzulösen. Das Konto bestand seit 2003 und war ursprünglich von ihrem verstorbenen Ehemann eröffnet worden, der einst bei derselben Bank beschäftigt war. Trotz der Vorlage zahlreicher Kontoauszüge aus 20 Jahren lehnte die Bank ihren Antrag ab und beharrte darauf, dass das Konto nicht existiere.

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Der letzte in ihrem Besitz befindliche Kontoauszug stammt vom Februar 2024. Die Kreissparkasse Düsseldorf bestreitet weiterhin die Gültigkeit des Kontos und wirft der Frau vor, die Dokumente gefälscht zu haben. Ihr Anwalt, Volker Kukorus, geht davon aus, dass die Bank einen Fehler gemacht hat, und setzt sich nun für die Freigabe der Gelder ein.

Der Prozess um die Rückerstattung der 98.000 Euro begann heute offiziell. Die Frau hofft, dass das Gericht zu ihren Gunsten entscheidet und die Bank zur Auszahlung ihrer Ersparnisse verpflichtet. Die richterliche Entscheidung wird darüber bestimmen, ob die Frau ihr Geld zurückerhält. Bei einem Erfolg müsste die Kreissparkasse Düsseldorf die 98.000 Euro freigeben.

Das Urteil könnte zudem Präzedenzcharakter für ähnliche Streitfälle haben, bei denen es um umstrittene Kontounterlagen geht.

Quelle