59.000 Euro beschlagnahmt: Wie zwei Männer mit falschen Polizisten-Tricks scheiterten
Hiltrud BolnbachVerschlungen in Widersprüche - 59.000 Euro gesichert - 59.000 Euro beschlagnahmt: Wie zwei Männer mit falschen Polizisten-Tricks scheiterten
Zwei Männer verloren mehr als 59.000 Euro, nachdem die Bundespolizei ihr Fahrzeug in der Nähe von Aachen angehalten hatte. Das Bargeld wurde bei einer Routinekontrolle auf der Autobahn A4 beschlagnahmt, wobei Beamte zudem Widersprüche in ihren Aussagen feststellten.
Beide Männer müssen nun mit weiteren Ermittlungen rechnen, nachdem sie bei einem Drogentest positiv getestet wurden und keine gültigen Papiere vorlegen konnten.
Der Vorfall begann, als das Duo aus den Niederlanden kommend über die A4 nach Deutschland einreiste. Die Beamten hielten sie zur Kontrolle an und entdeckten im Fahrzeug eine große Geldsumme. Die Männer behaupteten zunächst, das Geld beim Glücksspiel gewonnen zu haben, doch ihre widersprüchlichen Angaben weckten Misstrauen.
Bei weiteren Überprüfungen stellte sich heraus, dass der 38-jährige Fahrer keinen gültigen Führerschein besaß. Der 40-jährige Beifahrer führte überhaupt keinen Ausweis mit sich. Ein Schnelltest auf Drogen ergab zudem, dass beide kürzlich illegale Substanzen konsumiert hatten.
Die Ermittler fanden später heraus, dass das Geld durch Betrug erlangt worden war. Anfang 2024 hatten die beiden Männer sich als Polizisten ausgegeben, um in Berlin ein Opfer zu berauben. Die Behörden leiteten daraufhin zusätzliche Ermittlungen wegen Betrugs, Raubs und Geldwäsche ein. Die Staatsanwaltschaft Berlin untersucht den Fall noch immer – Stand Anfang 2026.
Die beschlagnahmten Gelder bleiben weiterhin Gegenstand der Ermittlungen, während die Beamten deren genaue Herkunft nachverfolgen. Beide Männer sehen sich nun mit mehreren Anklagepunkten in Verbindung mit dem Vorfall konfrontiert. Das Verfahren läuft noch, die juristische Aufarbeitung dauert an.
