21 April 2026, 18:33

58 Millionen Euro für die Modernisierung der GFO Kliniken Rhein-Berg

Schwarze und weiße architektonische Zeichnung des Rosenhof-Krankenhauses in Hamburg, Deutschland, die detaillierte Grundrisse mit zahlreichen Drähten zeigt, die elektrischen oder strukturellen Elementen entsprechen, und begleitende handschriftliche Anmerkungen.

58 Millionen Euro für die Modernisierung der GFO Kliniken Rhein-Berg

GFO Kliniken Rhein-Berg sichert 58 Millionen Euro Bundesförderung für Krankenhausmodernisierung

Die GFO Kliniken Rhein-Berg erhalten 58 Millionen Euro aus dem Bundeshospitaltransformationsfonds, einem zentralen Baustein der deutschen Krankenhausreform. Mit den Mitteln sollen die Standorte ausgebaut und die Patientenversorgung verbessert werden.

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Der Großteil der Förderung fließt in das Vinzenz-Pallotti-Krankenhaus in Bensberg. Dort werden beengte räumliche Verhältnisse entlastet und die Innere Medizin sowie Fachabteilungen modernisiert. Weitere Eigenmittel der GFO kommen für die Erweiterung und Sanierung des Standorts hinzu.

Bereits laufen Umstrukturierungen, um die Vorgaben der Krankenhausreform umzusetzen. Dadurch entsteht Platz für die Schule für Gesundheitsberufe am Marien Hospital in Bergisch Gladbach. Neurologie und Geriatrie bleiben dort Schwerpunkte, zudem wird die Palliativversorgung ausgebaut.

Das Konzept sieht vor, dass jeder Standort eine starke Grund- und Regelversorgung bietet, während spezialisierte Fachbereiche im Verbund erhalten bleiben. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann begrüßt die Fortschritte als "wichtigen Schritt für eine zukunftssichere Gesundheitsversorgung in der Region".

Der Hospitaltransformationsfonds, der zwischen 2026 und 2035 bis zu 50 Milliarden Euro verteilt, treibt die Veränderungen voran. Die GFO Kliniken Rhein-Berg setzen damit auf eine zukunftsfähige Ausrichtung ihrer Häuser – zum Wohl von Patienten und Mitarbeitenden.

Die 58 Millionen Euro bringen kurzfristig Entlastung für das Vinzenz-Pallotti-Krankenhaus und unterstützen die Gesamtumstrukturierung. Neue Ausbildungsstätten und erweiterte Hospizangebote folgen. Die Reformen sollen eine nachhaltige Gesundheitsversorgung in der Region langfristig sichern.

Quelle