2.500 Kurden demonstrieren in Hagen für Frieden in der Türkei und Syrien
Hiltrud Bolnbach2.500 Kurden demonstrieren in Hagen für Frieden in der Türkei und Syrien
Kurdische Kundgebung in Hagen: Rund 2.500 Teilnehmer fordern Ende der Konflikte in der Türkei und Syrien
Am 22. Januar versammelten sich etwa 2.500 Menschen im Hagener Stadtzentrum zu einer kurdischen Demonstration, die unter dem Motto stand, die Konflikte in der Türkei und Syrien zu beenden. Die Veranstaltung fand unter starkem Polizeiaufgebot statt. Die Behörden meldeten mehrere Verstöße, darunter das Zeigen verbotener Flaggen und das Mitführen unerlaubter Gegenstände durch Teilnehmer.
Die Kundgebung war offiziell angemeldet und im Voraus genehmigt worden. Ihr vollständiger Titel forderte die EU und europäische Regierungen auf, in den Krieg der Türkei sowie gegen das IS-Regime in Syrien einzugreifen. Um die Sicherheit zu gewährleisten, hatte die Hagener Polizei einen Großaufgebot an Kräften entsandt, darunter auch Bereitschaftspolizeieinheiten.
Umfangreiche Verkehrsbeschränkungen führten zu Verzögerungen im gesamten Gebiet. Trotz der Maßnahmen identifizierte die Polizei drei Personen, die verbotene Symbole zeigten, was zu Strafanzeigen führte. Bei einem weiteren Teilnehmer wurden Quarzsandhandschuhe gefunden, die nach Versammlungsrecht verboten sind. Gegen 19 Uhr endete die Demonstration ohne weitere Zwischenfälle. Polizeichef Stefan Boese äußerte sich später zufrieden mit dem Ablauf der Veranstaltung. Mittlerweile wurde jedoch ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, um die gemeldeten Vorfälle zu prüfen.
Die Kundgebung verlief ohne größere Auseinandersetzungen, allerdings wurden mehrere Rechtsverstöße dokumentiert. Verkehrskontrollen und eine starke Polizeipräsenz trugen den ganzen Tag über zur Aufrechterhaltung der Ordnung bei. Die Behörden werden die Verstöße nun im Rahmen der laufenden Ermittlungen auswerten.
