14 April 2026, 06:32

11,5 Millionen Euro für Essens neuen FutureWaterCampus zur nachhaltigen Wasserforschung

Großes industrielles Wasseraufbereitungsanlage mit ausgedehnten Rohrleitungen, Ventilen, Maschinen, Geländern, Gebäuden, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

11,5 Millionen Euro für Essens neuen FutureWaterCampus zur nachhaltigen Wasserforschung

Die Universität Duisburg-Essen hat für ihr Projekt FutureWaterCampus eine Förderung in Höhe von 11,5 Millionen Euro erhalten. Die neue Einrichtung wird sich auf nachhaltige Wasser- und Abwassertechnologien konzentrieren. Laut Angaben der Verantwortlichen soll sie die Lücke zwischen Forschung und praktischer Anwendung in der Industrie schließen.

Die Bewilligung der Mittel wurde offiziell von Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, bekannt gegeben. Er überreichte den Förderbescheid im Rahmen einer Feierstunde an der Universität. Oberbürgermeister Thomas Kufen lobte die Investition als "wesentlichen Schub für den wissenschaftlichen Ruf Essens".

Der FutureWaterCampus entsteht im wachsenden Forschungsstandort Thurmfeld, nördlich der Universität. Sein Ziel ist es, den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in praxistaugliche Lösungen zu beschleunigen. Forscher werden dort unter anderem an zukunftsweisenden Themen wie Algenforschung, Membrantechnologien und Photokatalyse arbeiten.

Das Zentrum soll die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Unternehmen stärken. Dadurch erhofft man sich, innovative Ideen schneller als bisher in konkrete Anwendungen umzusetzen.

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Mit den gesicherten 11,5 Millionen Euro kann nun der Bau des FutureWaterCampus voranschreiten, und die Forschung zu nachhaltigem Wassermanagement beginnt. Die Lage im expandierenden Essener Forschungsviertel soll zudem weitere Partnerschaften und Investitionen anziehen.

Quelle