Zoll in Münster schlägt zu: E-Zigaretten, Ecstasy und Steuerhinterziehung aufgedeckt
Hans-Günther KlappZoll in Münster schlägt zu: E-Zigaretten, Ecstasy und Steuerhinterziehung aufgedeckt
Zollbeamte in Münster haben in den letzten Tagen mehrere große Beschlagnahmungen vorgenommen. Gegen einen Kioskbesitzer wird nun wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung ermittelt, nachdem er unversteuerte E-Zigaretten verkauft hatte.
Bei dem ersten Vorfall ging es um einen Kioskbetreiber in Münster. Die Beamten beschlagnahmten 3.158 Milliliter E-Liquid, das mit dem Verkauf unversteuerter E-Zigaretten in Verbindung stand. Der Fall wurde mittlerweile an die Steuerfahndung zur Prüfung eines möglichen Steuerbetrugs weitergeleitet.
Bei einer separaten Aktion wurden eine 52-jährige Deutsche und ihre 32-jährige Tochter von Zollbeamten kontrolliert. In ihrer Tasche fanden die Beamten über 400 Gramm Ecstasy-Tabletten, die dort versteckt waren. Beide müssen sich nun wegen Drogenbesitzes vor Gericht verantworten.
Unterdessen wurde auf der Bundesstraße 54 ein in Deutschland lebender Mann in einem in Großbritannien zugelassenen Fahrzeug angehalten. Der Fahrer hatte Einfuhrzölle in Höhe von mehr als 3.000 Euro hinterzogen und wurde zudem mit fast acht Gramm Marihuana aufgefunden.
Die Zollbehörden in Münster kontrollieren regelmäßig die Einhaltung von Tabaksteuern, Einfuhrzöllen und Drogengesetzen. Die jüngsten Fälle unterstreichen ihre anhaltenden Bemühungen im Kampf gegen illegalen Handel und Drogenschmuggel. Zu den Beschlagnahmungen zählen tausende Milliliter E-Liquid, hunderte Gramm Ecstasy sowie Cannabis. Einem Beschuldigten drohen zudem Strafen wegen der Hinterziehung von Fahrzeugimportsteuern. In allen Fällen werden nun rechtliche Schritte eingeleitet.






