01 May 2026, 10:35

Wüst besucht Duisburg: Kanu-Zentrum wird zur Olympischen Hoffnungsträgerin

Eine Gruppe von Menschen bei einem Ruderrennen auf einem Gewässer, mit einem von Bäumen bedeckten Hügel im Hintergrund und einem Boot am unteren Bildrand.

Wüst besucht Duisburg: Kanu-Zentrum wird zur Olympischen Hoffnungsträgerin

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst besuchte am Dienstag das Bundesleistungszentrum Kanu in Duisburg. Zu seinem Programm gehörten Gespräche mit Spitzenathleten sowie ein lockeres Rennen zwischen Profis und Nachwuchssportlern. Die Veranstaltung unterstrich zudem die zentrale Rolle Duisburgs für die Olympische Bewerbung der Region Rhein-Ruhr.

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Wüst traf sich mit Kanuten, Ruderern aus dem deutschen Achter sowie aufstrebenden Talenten. Unter den Anwesenden war auch Sebastian Schulte, ehemaliger Olympiaruderer und heutiger Vorstandsvorsitzender der Deutz AG. Schulte, der 2006 mit dem Deutschland-Achter Weltmeister wurde und später das Boat Race zwischen Oxford und Cambridge gewann, sprach sich für die Olympische Bewerbung Rhein-Ruhr aus.

Während des Besuchs gab Wüst den Startschuss für ein freundschaftliches Rennen zwischen erfahrenen Profis und jungen Nachwuchsathleten. Die Veranstaltung fand im Leistungszentrum statt, wo Sportler verschiedener Disziplinen zusammenkamen. Dabei wurde die Bedeutung Duisburgs als Kanu-Hochburg betont – die Stadt gilt als tragende Säule der Olympischen Pläne der Region.

Falls die Bewerbung erfolgreich ist, soll Duisburg im Schauinsland-Reisen-Arena Wettkämpfe im Sportklettern ausrichten – neben Kanu und Rudern. Damit der Olympische Antrag jedoch weiterverfolgt wird, muss bis zum 19. April eine Wahlbeteiligung von mindestens zehn Prozent erreicht werden. Zudem muss eine Mehrheit der Abstimmenden dem Vorhaben zustimmen.

Der Besuch festigte Duisburgs Schlüsselrolle in der Rhein-Ruhr-Bewerbung. Mit prominenten Unterstützern wie Wüst und Schulte hängt der Erfolg nun von der öffentlichen Beteiligung ab. Die anstehende Abstimmung wird entscheiden, ob die Olympischen Träume der Region den nächsten Schritt gehen.

Quelle