29 March 2026, 18:36

Wie ein Berliner Fotograf mit "Erinnerungen an Staub" Männlichkeitsbilder neu definiert

Offenes Buch mit einer Zeichnung einer Reise durch Texas auf der linken Seite, das Bäume, Tiere und Pflanzen zeigt, und Text mit einem Stempel auf der rechten Seite.

Wie ein Berliner Fotograf mit "Erinnerungen an Staub" Männlichkeitsbilder neu definiert

Der in Berlin ansässige Fotograf Alex Bex hat mit seinem langfristigen Dokumentarprojekt "Erinnerungen an Staub" Anerkennung gefunden. Die Serie, die mit einer Nikon-Filmkamera entstanden ist, erkundet wandelnde Vorstellungen von Männlichkeit durch Bilder von Cowboys in Texas. Eines der herausragendsten Fotos – ein rothaariger Junge – wurde kürzlich in der Kampagne zu den Sony World Photography Awards 2025 präsentiert.

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Bex, der französische und amerikanische Wurzeln hat, arbeitet seit acht Jahren als professioneller Fotograf. Seine Karriere begann in der Pressefotografie der Musikbranche, bevor er sich der Kunst- und Dokumentarfotografie zuwandte. Das Projekt "Erinnerungen an Staub", das im Dokumentarbereich der Sony World Photography Awards 2025 den dritten Platz belegte, setzt sich mit dem Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne auseinander.

In Interviews, unter anderem mit "Digital Camera World", sprach Bex über seinen Ansatz beim Geschichtenerzählen. Er rät Nachwuchsfotografen, ungewöhnliche Motive zu suchen und sich auf langfristige Projekte einzulassen. Zwar sind der genaue Startzeitpunkt und der Hauptdrehort der Serie nicht näher benannt, doch die Aufnahmen halten einen Moment des kulturellen Wandels fest.

Der Erfolg des Projekts hat Bex' Werk einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht – insbesondere seine Fähigkeit, persönliche Erzählungen mit gesellschaftlichen Themen zu verbinden. Sein Einsatz von Analogfotografie und der Fokus auf unterrepräsentierte Perspektiven prägen seinen wachsenden Einfluss in der zeitgenössischen Fotografie.

Quelle