Tate McRaes Met-Gala-Debüt: Ein goldenes Skulpturen-Kleid als Statement
Veronique HänelTate McRaes Met-Gala-Debüt: Ein goldenes Skulpturen-Kleid als Statement
Tate McRae gab ihr Met-Gala-Debüt in einem atemberaubenden Maßanfertigungs-Kleid des Designers Ludovic de Saint Sernin. Das Stück wurde passend zum diesjährigen Motto „Mode ist Kunst“ entworfen und vereinte Kleidung und Skulptur in einem einzigen Design. McRae bezeichnete das Erlebnis als einen „Ich-kann-es-nicht-glauben-Moment“, als sie die Pracht der Veranstaltung auf sich wirken ließ.
Das Kleid ließ sich von den vergoldeten Statuen inspirieren, die „La Réale“, das Prunkboot Ludwigs XIV., zieren. Sein Herzstück bildete ein Maille-bloquée-Korsett, das mit Fischbein strukturiert und mit zarter französischer Goldspitze geschichtet war. Handaufgebrachte Goldfedern am Bustier setzten einen auffälligen Akzent – ein Detail, das McRae als ihr Lieblingselement beschrieb.
McRae schätzt Saint Sernins Arbeit seit Langem für ihre Präzision und den mutigen Stil. Sie lobte die Fähigkeit des Designers, schicke Eleganz mit Sinnlichkeit zu verbinden, und betonte, wie der Schnitt ihr gleichzeitig Kraft und Selbstbewusstsein verlieh. Die skulpturale Qualität des Kleides spiegelte das Met-Gala-Motto wider und verwandelte Mode in tragbare Kunst.
Für die 20-jährige Künstlerin markierte der Abend einen Meilenstein. Sie sprach davon, jeden Moment in sich aufzunehmen – vom roten Teppich bis zur Veranstaltung selbst –, als sie zum ersten Mal in die Welt der Haute Couture eintauchte.
Die Zusammenarbeit zwischen McRae und Saint Sernin resultierte in einem Kleid, das durch handwerkliche Meisterleistung und historische Anspielungen bestach. Die aufwendige Korsettarbeit und die Goldverzierungen unterstrichen den künstlerischen Fokus des Mottos. Gleichzeitig unterstrich das Design McRaes wachsenden Einfluss in Musik und Mode.






