17 June 2026, 16:30

Stammzellspende wird einfacher – wie Online-Registrierung Leben rettet

Stammzellenspende: So rettet DKMS Leben durch Bewusstsein und Solidarität

Stammzellspende wird einfacher – wie Online-Registrierung Leben rettet

Stammzellspenden sind in den letzten Jahren deutlich zugänglicher geworden. Der Prozess umfasst mittlerweile eine Online-Registrierung und die Zusendung von Testsets nach Hause. Diese Entwicklung geht einher mit einem wachsenden Bewusstsein für die genetische Vielfalt in Spenderdateien.

Vor drei Jahrzehnten war das Thema Stammzellspende in der Öffentlichkeit kaum präsent. Heute haben sich weltweit über 12 Millionen Menschen bei der DKMS als potenzielle Spender registriert. Dieser Wandel spiegelt sowohl ein gestiegenes Problembewusstsein als auch vereinfachte Abläufe wider.

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Etwa 90 Prozent der Spenden erfolgen inzwischen durch die Entnahme von Stammzellen aus dem peripheren Blut – ein etabliertes medizinisches Verfahren. Vanessa Nisanat Knauer, Studentin der Vergleichenden Literaturwissenschaft an der Universität zu Köln, hat diese Entwicklung aus nächster Nähe miterlebt. Seit vier Jahren arbeitet sie als studentische Hilfskraft in der Unternehmenskommunikation der DKMS.

Zuvor engagierte sie sich drei Jahre lang in der Spendenakquise für Ärzte ohne Grenzen. Ihre Erfahrungen in beiden Bereichen nähren ihren Optimismus für die Zukunft. Besonders ermutigend findet sie die zunehmende Bereitschaft junger Menschen, sich registrieren zu lassen und anderen zu helfen.

Die Branche passt sich weiterhin an – mit verbesserten Registrierungsmöglichkeiten und einem stärkeren Fokus auf genetische Vielfalt. Diese Fortschritte erhöhen die Chancen, dass Patienten passende Spender finden. Organisationen wie die DKMS und Engagierte wie Knauer leisten dabei einen entscheidenden Beitrag.

Quelle