Schwerer Elektroauto-Brand auf der A3: Fahrer schwer verletzt und Autobahn gesperrt
Dimitri EigenwilligSchwerer Elektroauto-Brand auf der A3: Fahrer schwer verletzt und Autobahn gesperrt
Schwerer Brand auf der A3 bei Ratingen am Freitagnachmittag
Am Freitagnachmittag brach auf der Autobahn A3 in der Nähe von Ratingen ein schwerer Brand aus. Ein Elektroauto geriet zwischen dem Autobahnkreuz Breitscheid und der Ausfahrt Ratingen-Ost in Fahrt in Brand. Rettungskräfte wurden umgehend alarmiert und zum Einsatzort geschickt.
Gegen 13:10 Uhr erhielt die Feuerwehr in Ratingen den Notruf. Die Berufsfeuerwehr sowie Freiwillige Einheiten aus Breitscheid, Lintorf und Mitte rückten an, um das Feuer zu bekämpfen. Auch die Autobahnpolizei war vor Ort.
Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand das Fahrzeug bereits vollständig in Flammen. Die Löscharbeiten dauerten etwa drei Stunden, wobei die Autobahn während der ersten Einsatzphase und der Landung eines Rettungshubschraubers komplett gesperrt werden musste. Der Fahrer, der sich beim Versuch, das brennende Auto zu verlassen, schwere Verletzungen zuzog, erhielt sofort medizinische Versorgung.
Rettungssanitäter aus Ratingen und Heiligenhaus, ein Notarzt aus Ratingen sowie ein Rettungshubschrauber aus Duisburg waren im Einsatz. Nach der Erstversorgung wurde der Verletzte per Hubschrauber in ein Spezialkrankenhaus geflogen. Die Feuerwehr brachte das Feuer schließlich unter Kontrolle und setzte einen „Cobra“-Löschfahrzeug ein, um die Batterien des Fahrzeugs zu kühlen.
Die verkohlten Überreste des Elektroautos wurden später von einem Fachunternehmen geborgen und in eine Quarantäneeinrichtung für Elektrofahrzeuge gebracht.
Der Vorfall führte zu erheblichen Behinderungen auf der A3. Der Fahrer befindet sich weiterhin mit schweren Verletzungen im Krankenhaus. Das Fahrzeug wurde für weitere Ermittlungen sichergestellt.
