23 March 2026, 10:37

Schwerer Cyberangriff legt Stadtwerke Detmold seit Montag lahm

Logo der United States Army Cyber Center of Excellence, Fort Eisenhower, mit einem blauen Kreis mit einem weißen Stern, einem weißen Rand und der Inschrift "Forge and Project Cyber Power" in fetter schwarzer Schrift darunter.

Schwerer Cyberangriff legt Stadtwerke Detmold seit Montag lahm

Stadtwerke Detmold von schwerem IT-Angriff betroffen – Systeme seit Montag lahmgelegt

Die Stadtwerke Detmold sind Opfer eines massiven IT-Angriffs geworden, der seit Montag die Systeme des Unternehmens beeinträchtigt. Online-Dienste, Telefonleitungen und E-Mail-Kommunikation fallen weiterhin aus, sodass Kunden das Unternehmen nicht erreichen können. Die Behörden haben inzwischen Ermittlungen zu dem Vorfall eingeleitet.

Der Cyberangriff erfolgte bereits in den frühen Stunden des Montags und legte kritische Systeme lahm. Als Techniker reagierten, waren Teile der Infrastruktur des Versorgers bereits im Internet freigelegt worden. Das Landeskriminalamt (LKA) wurde alarmiert und untersucht nun, wie es zu dem Sicherheitsvorfall kommen konnte.

Kunden, die versuchen, das Unternehmen zu kontaktieren, stoßen auf anhaltende Probleme: Telefonate werden sofort beendet, E-Mails kommen als unzustellbar zurück, und auf der Website ist lediglich ein kurzer Hinweis auf eine "großflächige IT-Störung" zu sehen. Auch Online-Dienste wie die Übermittlung von Zählerständen funktionieren nicht.

Trotz der Störungen bleiben die grundlegenden Versorgungsleistungen – darunter Trinkwasser, Strom, Gas und Fernwärme – laut Berichten des WDR unbeeinträchtigt. Unklar ist jedoch noch, ob und in welchem Umfang es zu einem Datendiebstahl gekommen ist. Die Ermittler prüfen derzeit, ob Kundendaten kompromittiert wurden.

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Der Angriff hat Schwachstellen in der IT-Infrastruktur des Versorgers offenbart. Veraltete Systeme, darunter nicht mehr unterstützte Software wie Windows Server 2003 R2 und PHP-Skripte aus dem Jahr 2013, wurden als mögliche Einfallstore identifiziert. Zudem kam ein Debian-Kernel aus dem Jahr 2015 zum Einsatz.

Mehr als zwölf Stunden nach Beginn des Angriffs ist das Unternehmen weiterhin offline. Technische Teams und Ermittler bemühen sich nach wie vor, das Ausmaß der Schäden zu bewerten und die Dienste wiederherzustellen. Bis die Systeme vollständig wieder funktionsfähig sind, haben Kunden weiterhin Schwierigkeiten, Support zu erreichen oder wichtige Daten zu übermitteln.

Quelle