Schüler des Widukind-Gymnasiums sammeln Spenden für Kriegsgräberfürsorge
Dimitri EigenwilligSchüler des Widukind-Gymnasiums sammeln Spenden für Kriegsgräberfürsorge
26 Schülerinnen und Schüler der Klasse 9d des Widukind-Gymnasiums beteiligen sich an einer Spendenaktion für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Im November werden sie in Herford Gelder sammeln, um die Arbeit der Organisation bei der Pflege von Kriegsgräbern zu unterstützen. Ihr Engagement hat bereits Anerkennung von lokalen Verantwortlichen und dem Volksbund selbst erhalten.
Die Jugendlichen werden Spenden im E-Center, in der Innenstadt sowie in Wohngebieten sammeln. Ihre Teilnahme ist Teil der jährlichen Haus- und Straßensammlungen des Volksbunds, die einen Großteil der Finanzierung für seine Projekte sicherstellen.
Engers Bürgermeister Stefan Böske lobte die Schülerinnen und Schüler für ihren Mut und ihr ehrenamtliches Engagement. Auch Bianca Krutemeyer, Geschäftsführerin der Herforder Geschäftsstelle, bedankte sich bei der Klasse für die Unterstützung. Der Volksbund ist in hohem Maße auf öffentliche Spenden angewiesen, um seine Arbeit leisten zu können.
Die Organisation, die 1919 gegründet wurde, dokumentiert, erhält und pflegt die Gräber deutscher Kriegstoter im Ausland. Zudem unterstützt sie Angehörige, Institutionen und Einzelpersonen bei Anfragen zu Kriegsgräbern. Darüber hinaus führt der Volksbund Bildungsprogramme für junge Menschen in Deutschland und im Ausland durch, um durch historische Aufklärung das Friedensbewusstsein zu stärken.
Angesichts des anhaltenden Krieges in der Ukraine rücken die Realitäten von Konflikten näher an die jüngere Generation heran. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Mission des Volksbunds – und damit auch die Spendenaktion der Schülerinnen und Schüler – eine besondere Bedeutung.
Die von der Klasse 9d gesammelten Spenden kommen den Kernaufgaben des Volksbunds zugute: der Instandhaltung von Grabstätten, der Unterstützung von Angehörigen und der Durchführung von Friedensprojekten für Jugendliche. Das Engagement der Schüler unterstreicht, wie sehr die Organisation auf das bürgerschaftliche Mitwirken angewiesen ist, um ihre Arbeit fortzuführen.






